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FC: Vier für die Zukunft!

Sava Cestic, Robert Voloder, Tim Lemperle und Jens Castrop gehört die Zukunft. Die vier Talente dürfen sich aktuell im Trainingslager Chefcoach Markus Gisdol präsentieren.

Von den Vieren konnte bisher nur Tim Lemperle Bundesligaminuten sammeln! (Foto: imago images / Poolfoto)

Nach Noah Katterbach, Ismail Jakobs und Jan Thielmann stehen die nächsten FC-Juwele vor dem Sprung in den Bundesliga-Kader. Für Robert Voloder ist das Training mit den Profis aber nicht neu. Der 19-jährige Innenverteidiger trainierte seit der Verletzung von Rafael Czichos mit den Profis. Sein Bundesligadebüt durfte er aber noch nicht feiern. Außerdem hat Voloder sein Einstands-Ritual noch vor sich: „Ich musste bislang nicht singen. Zwei, drei Ideen habe ich aber schon. Zusammen mit Sava Cestic und Tim Lemperle bildet der gebürtige Frankfurter ein Hessen-Trio: „Wir kennen uns schon seit der U14, dadurch harmonieren wir gut. Schön, dass wir den gleichen Weg gehen.” Alle drei Talente wechselten von ihrem vorherigen Verein FSV Frankfurt zum 1. FC Köln.

Castrop überrascht

Für Jens Castrop, der gerade erst 17 Jahre alt geworden ist, kam die Chance sehr überraschend: „Wir waren in den Vertragsverhandlungen. Da kam das Thema auf, dass ich für die Vorbereitung bei den Profis eingeplant bin. Das war für mich sehr unerwartet und plötzlich, auch wenn ich mir das immer gewünscht habe.”

Er erklärte, dass er in den kommenden Wochen den Kontakt zu den Profis halten möchte und jedes Training alles geben werde. „Den Rest entscheidet der Trainer”, fügte er hinzu. Ob Markus Gisdol dem Jüngsten im Trainingslager nächste Saison Spielzeit ermöglicht, bleibt abzuwarten. Neben dem Trainingsplatz muss Castrop auch für die Schule pauken. „Ein, zwei Online-Unterrichtsstunden, damit die Lehrer mich in Ruhe lassen”, lacht er.

Cestic im zweiten Anlauf

Für Save Cestic ist Donaueschingen schon das zweite Profi-Trainingslager. Im Winter durfte er bereits mit nach Spanien. Trotzdem war es im bisher nicht vergönnt am regulären Trainingsbetrieb des Effzehs teilzunehmen. „Da beißt man sich auf die Zunge und denkt: ’Jetzt warst du so knapp dran.’ Aber es bringt nichts zu jammern. Ich habe weiter Gas gegeben und bin froh, wieder hier zu sein”, sagte Cestic.

Nun will sich der Offenbacher im zweiten Anlauf ins Rampenlicht spielen und langfristig im Gisdol-Team etablieren. Seine Anlagen sind ohne Frage hervorragend und können den Domstädtern in Zukunft viel Freude bereiten. Seine große Stärke ist die Ruhe am Ball.

Lemperle von Corona ausgebremst

Tim Lemperle ist der einzige Youngster, der sein Bundesliga-Debüt schon feiern durfte. Auch wenn es beim 1:6 in Bremen am letzten Spieltag vergangenen Saison eigentlich nichts zu feiern gab, freute sich der 18-jährige Flügelflitzer dennoch: „Ich hab mich trotz des Ergebnisses brutal gefreut. Das hat Lust auf mehr gemacht.” Doch anstatt in der Vorbereitung auf die Saison 2020/21 von Beginn an durchzustarten, infizierte er sich mit Corona und musste in Quarantäne. „Ich war zehn Tage allein in meinem Zimmer, das Essen wurde mir vor die Tür gestellt. Mir ging es drei Tage echt schlecht mit Kopfschmerzen und extremer Müdigkeit”, erzählte er über die Corona-Zeit.

Von Robin Josten