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FC: Abschlussakkord gegen die Tormaschine

Könnte am Samstag die FC-Offensive beleben: Rückkehrer Leonardo Bittencourt Foto: imago/T-F-Foto

Könnte am Samstag die FC-Offensive beleben: Rückkehrer Leonardo Bittencourt
Foto: imago/T-F-Foto

Zum Abschluss der Bundesliga-Hinrunde geht der 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund in geliebter Außenseiterrolle ins Spiel. Bei den „Geißböcken“ herrscht Vorfreude auf den Tabellenzweiten.

Ein echter Westschlager sorgt zum Abschluss des Jahres beim 1. FC Köln für Vorfreude: Borussia Dortmund reist am Samstagnachmittag ins RheinEnergieStadion und könnte durchaus für einen offensivfreudigen Ausklang der Kölner Hinrunde sorgen. Während der FC zuletzt seine Fans insbesondere im eigenen Stadion nicht mit Toren verwöhnte, stellt der BVB mit bisher 46 Treffern den stärksten Angriff der Bundesliga.

„Wir haben höchsten Respekt davor, was die Dortmunder abliefern. Aber wir haben keine Angst“, betont FC-Coach Peter Stöger vor dem Duell mit dem Tabellenzweiten der Bundesliga. „Wir wissen, dass die einzelne Qualität unglaublich ist. Wir wissen aber auch, dass wir im Kollektiv mit unseren Möglichkeiten dagegen halten können“, so der Österreicher, der sein Team angesichts der Aufgabe auf einen Kraftakt vor dem Fest einschwört: „Vor Weihnachten ist noch einmal viel Aufwand notwendig.“ Trotz allem ist die Zielsetzung der „Geißböcke“ klar: Nachdem das Kölner Punktekonto durch das 1:1 bei Werder Bremen in der Vorwoche bereits auf 21 Zähler angeschwollen ist, wollen die „Geißböcke“ auch gegen Dortmund Zählbares mitnehmen.

Dass das im Bereich des Möglichen liegt, weiß auch Peter Stöger: „Wenn wir uns gut auf gewisse Dinge einstellen und diese Aggressivität und Laufbereitschaft, die wir in diesem Jahr schon das ein oder andere Mal gezeigt haben, abrufen und dabei effektiver werden mit unserer Chancenverwertung, ist es auch möglich, dass wir eine Überraschung liefern“, so der FC-Coach. Der Gast aus dem Ruhrpott muss dagegen auf einen seiner Stars verzichten: Marco Reus fällt für den West-Klassiker definitiv aus, dazu ist Sven Bender noch fraglich.

Der FC kann dagegen wieder auf einen Offensivmann bauen, der eine Vergangenheit bei den Dortmundern aufweist: Nach überstandener Grippe absolvierte Leonardo Bittencourt wieder Trainingseinheiten mit dem Team und ist eine Option für den Hinrundenabschluss. Eng wird es dagegen mit einem Einsatz für Kevin Vogt, der nach der Auswärtspartie in Bremen über muskuläre Probleme klagte. Ansonsten sind die „Geißböcke“ personell gerüstet für das letzte Spiel des Jahres. Es könnte der gelungene Abschluss eines soliden Jahres für den FC werden!