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FC: 2:2 zum Abschied

Bedankten sich nach dem Spiel bei den Fans: Die Spieler des 1. FC Köln Foto: imago/Thilo Schmülgen

Bedankten sich nach dem Spiel bei den Fans: Die Spieler des 1. FC Köln
Foto: imago/Thilo Schmülgen

Durch das 2:2 gegen Vizemeister Wolfsburg knackt der 1. FC Köln die 40-Punkte-Marke. Danach herrscht Freude über zwei verlängerte Verträge.

„Denn ich bin nur ’ne kölsche Jung“ – spätestens als Brings im Mittelkreis ihren Karnevalshit zum Besten gab, kannte die Stimmung bei den Fans des 1. FC Köln auf der Saisonabschlussfeier keine Grenzen mehr. Zuvor hatten die „Geißböcke“ die Spielzeit mit einem 2:2-Remis gegen den VfL Wolfsburg beschlossen und damit die Punktlandung bei 40 Zählern vollbracht.

„Das war ein Auftritt, wie wir ihn uns gewünscht haben. Mit einem Ergebnis, mit dem wir natürlich zufrieden sind“, erklärte FC-Coach Peter Stöger nach der Partie stolz. Sein Team war bereits nach nicht einmal drei Minuten in Führung gegangen: Marcel Risse bediente Yuya Osako, der dem Wolfsburger Ersatzkeeper Max Grün aus kurzer Distanz keine Chance ließ (3.). Doch der Tabellenzweite schlug sieben Tage vor dem Pokalfinale gegen Borussia Dortmund gleich doppelt zurück. Erst egalisierte Luiz Gustavo nach einer Ecke die Kölner Führung (8.),  dann brachte Ivan Perisic die „Wölfe“ nach einem Fehler von Dominic Maroh in Front (15.).

Die Partie vor 49.200 Zuschauern im RheinEnergieStadion behielt aber die gesamte Spieldauer über Freundschaftsspielcharakter. Schon vor dem Anpfiff wurden Kevin Wimmer, der nach Tottenham wechselt, Anthony Ujah, Adam Matuschyk und Thomas Bröker verabschiedet. Der eine stimmungsvoller wie Wimmer, der andere unter Pfiffen wie Ujah. Im Spiel wurde der Nigerianer dann allerdings auch mit Applaus bedacht: Bei seiner Auswechslung kurz nach dem Seitenwechsel standen nicht wenige Fans auf, um den Kölner Angreifer zu verabschieden. Für ihn kam Bröker ins Spiel, der beim Ausgleich nach einer Stunde direkt beteiligt war: Nach seinem Zuspiel passte Risse in die Mitte, wo der ebenfalls eingewechselte Peszko zum 2:2-Endstand einschob.

Die beste Neuigkeit gab es allerdings nach der Partie: Jörg Schmadtke (bis 2020) und Alexander Wehrle (bis 2021) haben ihre Verträge verlängert und bleiben den „Geißböcken“ langfristig als Geschäftsführer erhalten. Ursprünglich liefen beide Verträge bis 2017.  „Unter der Führung von Alex Wehrle und Jörg Schmadtke hat sich der 1. FC Köln in den vergangenen Jahren sportlich und wirtschaftlich extrem positiv entwickelt. Der Vorstand des 1. FC Köln ist deshalb sehr froh, dass wir beide langfristig halten und auf dieser entscheidenden Position Kontinuität für den Club gewährleisten können“, betonte FC-Präsident Werner Spinner.