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Emanzipation im Skisport

Quelle: DSOM

Mit einem Glühwein-Empfang wird dieser spannender Querschnitt durch die Historie des Skisports am 16. Dezember eröffnet

„Abgefahren! Frauen auf Skiern“ heißt eine Ausstellung, die diesen Winter im Deutschen Sport und Olympia Museum (DSOM) zu sehen ist. Die Veranstaltung wird am Freitag, den 16. Dezember um 19 Uhr eröffnet. Schon im Jahr 1896 sagte der bekannte Skipionier Mathias Zdarsky in seinem Buch übers Skifahren: „Jede Frau muss in sich den mächtigen Trieb nach Freiheit finden und streben…“ Zu Zeiten von Zdarsky waren solche Gedanken revolutionär. Es dauerte noch einige Jahrzehnte, bis diese Auffassung gesellschaftlich akzeptiert wurde. Lange wurden die frühen Skifahrerinnen als Amazonen und Mannsweiber belächelt, lange mussten sie um die Skihose kämpfen. 

Die Ausstellung widmet sich der Thematik „Emanzipation im Skisport“ und ist erstmals außerhalb von Bayern zu sehen. Noch bis März 2011 war sie im Museum Aschenbrenner in Garmisch-Partenkirchen beheimatet. Nun kann sie vom 16. Dezember 2011 bis zum 26. Februar 2012 im DSOM in Köln bestaunt werden. 

Zur Schau gestellt werden unter anderem Kleidungsstücke und Accessoires aus den Pionierjahren des Skifahrens sowie historische Grafiken, Fotos und Karikaturen. Werbeplakate zeigen beispielsweise Skifahrerinnen im Rock. Neben prominenten Freizeit-Skifahrerinnen wie Kronprinzessin Cäcilie zu Mecklenburg wird auch an deutsche Rennfahrerinnen erinnert: Sportlerinnen wie Christel Cranz, Käthe Grasegger, Mirl Buchner oder Rosi Mittermaier sind noch heute für ihre Spitzenleistungen im Skisport berühmt.