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Eishockey-König aus Köln!

Der Kölner Eishockey-Star Leon Draisaitl wurde zum besten Spieler der „Regular Season” in der National Hockey League (NHL) gewählt.

Leon Draisaitl verlor mit seinen Edmonton Oilers die Qualifikationsrunde gegen die Chicago Blackhawks und verpasste so die Playoffs. (Foto: imago images / Icon SMI)

Was eine Hammer-Wahl: Der deutsche Nationalspieler, welcher in Köln geboren wurde, schreibt NHL-Geschichte. Er ist der erste Eishockey-Profi aus Deutschland, der als „Most Valuable Player” ausgezeichnet wird und somit die Hart-Memorial-Trophy erhält. „Es ist eine große Ehre und ein großartiger Tag für mich, so viel ist klar”, freute sich Draisaitl. Vor ihm hatte bisher nur Dirk Nowitzki als einziger Deutscher einen MVP-Titel in den Staaten erhalten. Der Basketballer wurde in der Saison 2006/2007 zum MVP in der National Basketball League (NBA) gekrönt.

Nicht nur von den Journalisten ist der Kölner als bester Spieler der regulären Saison ausgezeichnet worden. Auch von den Eishockey-Profis aus der Liga wurde er zum MVP gewählt und räumte so den „Ted-Lindsay-Award” ab. „Es ist etwas Besonderes, diese Anerkennung von den Kollegen zu bekommen, gegen die du das ganze Jahr spielst”, so Draisaitl.

Mit 110 Scorerpunkten in 71 Hauptrundenspielen war der Spieler der Edmonton Oilers der beste Scorer der Liga. Das schaffte vor ihm kein Sportler aus Deutschland, weder im Eishockey noch in einer anderen großen US-Sportart. Draisaitl hat dieses Jahr also fast alles erreicht, doch die Meisterschaft bleibt ihm verwehrt. „Wenn ich diese zwei oder drei Auszeichnungen zurückgeben könnte für einen Stanley Cup, würde ich das binnen eines Herzschlages machen. So wie jeder andere auch, denke ich”, sagte der Kölner über sein größtes Ziel.

Von Robin Josten