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Ciolek & Greipel starten bei „Rund um Köln“

André Greipel fährt Fahrrad

Wird bei „Rund um Köln“ starten: Topsprinter André Greipel
Foto: imago/Panoramic International

Bei der 100. Ausgabe wartet „Rund um Köln“ mit einem Klasse-Feld auf: Neben Sprintstar André Greipel wird auch Lokalmatador Gerald Ciolek starten. Der Titelverteidiger wird allerdings fehlen.

„Rund um Köln“ feiert in diesem Jahr seine 100. Auflage – und dabei wartet der am 12. Juni stattfindende Eintagesklassiker, dessen Start- und Zielbereich 2016 in der Domstadt liegt, mit einem Spitzenfeld auf. Zwar verhandle man noch mit einzelnen Teams und Fahrern, so dass erst Mitte Mai alle Starter feststehen, doch zwei rheinische Lokalmatadoren sind offenbar bereits fix verpflichtet worden: Der Hürther Sprintstar André Greipel, im letzten Jahr viermaliger Etappensieger bei der Tour de France, wird ebenso am Start stehen wie Kölns Mailand-Sanremo-Sieger Gerald Ciolek. Das berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Nicht dabei sein wird allerdings Titelverteidiger Tom Boonen: Das Etixx-Quick-Step-Team des belgischen Klassikerjägers haben für das Jubiläum abgesagt. Die Hoffnungen auf einen Start der deutschen Radstars Marcel Kittel und Tony Martin, beide ebenfalls in Boonens Team aktiv, müssen die Kölner Fans aber noch nicht aufgeben: Womöglich könnten die beiden für ein noch zu bildendes Nationalteam fahren – das gilt auch für die Kölner Nachwuchshoffnung Nils Politt, dessen Katjuscha-Team die Freigabe für den Eintagesklassiker erteilt hat. „Ich bin Kölner und deshalb besonders motiviert, dabei zu sein. Es wäre ein Riesenerlebnis für mich als Radfahrer, am Ende der Tour über die Severinsbrücke mit Blick auf den Dom in die Zielgerade zu fahren“, so Politt gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Nach 16 Jahren wird „Rund um Köln“ 2016 wieder in Köln starten. „Wir wollten anlässlich unserer 100. Austragung ein besonderes Highlight setzen und starten mit den Profis wieder in Köln. Alle Sportfans dürfen sich auf ein tolles „Radsportfest am Rhein“ und eine Jubiläumsparty freuen. Seit Monaten arbeiten wir an den Planungen, denn gemeinsam mit allen Zuschauern, Profis und Jedermännern wollen wir die 100. Austragung zwei Tage lang im Rheinauhafen feiern“, verspricht Organisator Artur Tabat. Den letzten deutschen Sieg beim traditionsreichen Radrennen feierte 2006 der Rheinbacher Christian Knees.