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1. FC Köln: Die Erkenntnisse zum 3:1-Erfolg über Fürth

Skhiri überragend, fast volle Hütte im Rhein-Energie-Stadion und mehr: Hier kommen die Erkenntnisse zum 3:1-Heimerfolg des 1. FC Köln über die SpVgg Greuther Fürth.
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40.000 FC-Fans im Rhein-Energie-Stadion peitschten die Jungs von Steffen Baumgart 90 Minuten lang nach vorne. (Foto: IMAGO / Herbert Bucco)

Sensationelle Stimmung durch 40.000 Zuschauer

Nicht nur das Ergebnis sorgte für gute Stimmung, denn aufgrund der neuen Corona-Schutzverordnung in NRW waren für die Partie insgesamt 40.000 Zuschauer zugelassen. Die Atmosphäre im Stadion war bombastisch. Einen kurzen Stimmungsdämpfer gab es in Minute sieben durch den Führungstreffer der Fürther. Doch die Ruhe hielt nicht lange an. Insbesondere in der zweiten Halbzeit wurden die Fans in Köln-Müngersdorf immer lauter und peitschten ihre Mannschaft nach vorne. Nach Abpfiff feierten Spieler und Fans ausgiebig.

Zwei Halbzeiten, zwei Gesichter

Im ersten Spielabschnitt fand die Mannschaft von Steffen Baumgart in die Spur. Die ersten 30 Minuten verschliefen die Geißböcke komplett und hatten Glück, dass die Fürther kein zweites Tor nachlegen konnten. Vor der Pause wurde der FC stärker und hatte auch durch Modeste die erste wirklich gute Chance.

In der zweiten Halbzeit machte es das Team um Kapitän Jonas Hector dann besser. Die Tore zum 1:1 und 2:1 fielen in den ersten zehn Minuten nach Wiederanpfiff. Fürth hatte dem extremen Druck der Kölner nicht entgegenzusetzen. Nach dem furiosen Auftakt in Halbzeit zwei beruhigte sich die Partie wieder. Der 1. FC Köln ließ in der Defensive bis auf ein paar Standardsituationen nichts mehr zu.

Überragender Ellyes Skhiri

Ellyes Skhiri ist aktuell der Mann der Stunde. In den letzten beiden Spielen schoss der Mittelfeldspieler insgesamt drei Tore. Wie bereits im Spiel gegen Eintracht Frankfurt war er auch am Freitagabend wieder der Spieler mit der höchsten Laufleistung (12,6 Kilometer). Eine Minute vor dem Spielende krönte er seine geniale Leistung mit einem Doppelpack. Zuvor war der Tunesier in ca. 10 Sekunden einmal über den Platz gesprintet. Nach 90 Minuten harter Arbeit eigentlich unmöglich einen solchen Monstersprint anzusetzen – aber nicht für Skhiri.

Coaching-Zone ist für Baumgart eine Empfehlung

Steffen Baumgart ist vermutlich einer der aktivsten Trainer an der Seitenlinie. Die Coaching-Zone ist für ihn eigentlich nur eine Empfehlung, denn der 49-Jährige steht während eines Fußballspiels zumeist außerhalb dieser Zone. Direkt am Spielfeldrand ist er einfach noch näher an seinen Spielern.

Von Robin Josten