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FC: Konsolidierung vorantreiben

Quelle: imago

Oliver Leki ist seit 2009 Geschäftsführer beim 1.FC Köln und ist bei den Geißböcken unter anderem für den Bereich Finanzen verantwortlich.

Nach einem Jahr mit schwierigen Rahmen-bedingungen nimmt sich die Geschäftsführung des 1. FC Köln neue Ziele vor. FC-Geschäftsführer Oliver Leki präsentierte heute den Jahresabschluss des 1.FC Köln für das Geschäftsjahr 2010/2011. Die 1.FC Köln GmbH & Co KGaA schließt nach einem Minus aus der vorangegangen Saison dieses mal mit einen leichten Jahresüberschuss von 112.000 Euro ab – und das trotz „schwierigen Rahmenbedingungen“, mit denen man laut Leki zu kämpfen hatte.

Der Geschäftsführung nimmt sich für die Zukunft vor, die wirtschaftliche Konsolidierung „mit Augenmaß voranzutreiben“. Dafür gibt es keinen festen Rahmen. Es komme nicht auf ein Jahr „mehr oder weniger“ an, sondern auf den Trend.

Positiv zum Geschäftsbericht trägt die Tochtergesellschaft 1.FC Köln Gaststätten GmbH bei, die das seit dieser Saison Catering im RheinEnergieStadion übernimmt. Zukünftig will man auch mit Dienstleistungen für Drittevents profitabel wachsen. Mittelfristig sieht der FC hier Potenzial, auch Veranstaltungen außerhalb des Stadions zu bewirtschaften

Für das Sponsoring ist der dauerhafte Verbleib in der Bundesliga wichtig und Voraussetzung für neue Projekte. „Wir dürfen nun auch Märkte im Blick nehmen die nicht in Deutschland sind.“ Dabei nannte Leki Märkte wie die Emirate oder Japan.

Zudem wolle man Werte schaffen mit einer vernünftigen und guten Transferpolitik. Die Spielerentwicklung von jungen Talenten soll mehr vorangetrieben werden, die der Verein aber auch gewinnbringend verkaufen könnte.

Unter dem Aspekt der Konsolidierung sind große Transfers im mittleren Millionenbereich hingegen vorerst kein Thema, was eine mögliche Podolski-Verlängerung aber nicht betrifft. „Die Verhandlungen mit ihm laufen noch nicht, es wird sich alles zeigen“, so der Geschäftsführer.

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