Köln.Sport

Emmerling übernimmt FC-U21

Stefan Emmerling, Trainer 1. FC Köln U21

Ab der kommenden Saison Trainer der U21 des 1. FC Köln: Ex-Profi Stefan Emmerling
Foto: imago/Martin Hoffmann

Der 1. FC Köln besetzt den Trainerposten seiner U21 neu: Stefan Emmerling übernimmt die Regionalliga-Reserve der „Geißböcke“. Ein Talent wechselt derweil in die 2. Liga.

Der 1. FC Köln zieht aus der enttäuschenden Saison seiner Regionalliga-Reserve Konsequenzen: Martin Heck ist nicht mehr U21-Trainer bei den „Geißböcken“, für ihn übernimmt Stefan Emmerling den Posten. „Die U21 ist ein wichtiger Bestandteil unseres Ausbildungskonzeptes und wir haben uns entschlossen, durch die Verpflichtung von Stefan Emmerling die Weichen für die Zukunft neu zu stellen“, begründet FC-Sportdirektor Jörg Jakobs den Entschluss. Als Co-Trainer wird Emmerling der ehemalige FC-Profi Patrick Helmes zur Seite stehen – Heck dagegen übernimmt die U16 der Kölner.

Die U21 war in der laufenden Regionalliga-Spielzeit nicht über einen 15. Platz hinausgekommen, der Abstieg wurde lediglich durch den Aufstieg des Meisters Sportfreunde Lotte verhindert (Köln.Sport berichtete). Nun soll mit Emmerling ein erfahrener Trainer die Reserve auf Vordermann bringen: Der 50-Jährige, der in seiner aktiven Karriere 249 Bundesliga- und 106 Zweitligaspiele bestritt, war zuletzt 2012/13 für den Regionalligisten Wormatia Worms verantwortlich und arbeitete in der jüngeren Vergangenheit als Scout für Hertha BSC. Zuvor trainierte der Heidelberger unter anderem Kickers Emden, Rot Weiss Ahlen und Rot-Weiß Erfurt. „Ich freue mich, nach meiner Zeit als Scout wieder für eine Mannschaft verantwortlich zu sein. Mich reizt die Aufgabe, junge, erfolgshungrige Talente an den Profifußball heranzuführen und ich freue mich sehr auf die neue Saison“, so Emmerling.

Auf ein Talent wird er dabei verzichten müssen: U20-Nationaltorwart Daniel Mesenhöler verlässt den FC ablösefrei und schließt sich Zweitligist Union Berlin an. „Ich freue mich auf die Herausforderung Union Berlin und möchte mich hier durchsetzen. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass Union ein familiäres Umfeld bietet, in dem sich junge Spieler hervorragend weiterentwickeln können“, erklärt das Kölner Eigengewächs, das bei den Hauptstädtern einen Zweijahresvertrag unterschreibt.

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