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DEL steuert auf Umsatzsteigerung zu

Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) dürfte ihren Umsatz nach jetzigen Schätzungen 2018/19 um gut drei Millionen Euro steigern. Insgesamt bleiben die Vermarktungskennzahlen in der neuen Saison aber auf nahezu unverändertem Level. Das ergibt die DEL-Vermarktungs-Analyse 2018/19 des Sportbusiness-Magazin SPONSORs.
DEL-Vermarktungs-Analyse

Sebastian Uviras (l.) Kölner Haie gehören zu den vier umsatzstärksten Teams der DEL (Foto: imago/osnapix)

Eine konstante Entwicklung ließ die Deutsche Eishockey Liga in Sachen Gesamtumsatz in den letzten Jahren vermissen. 107,4 Mio. (2014/15), 115,5 Mio. (2015/16), 111,6 Mio. (2016/17), 113,7 Mio. (2017/18) – Die Ergebnisse der letzten vier Spielzeiten zeigen, dass weder große Sprünge noch eine klare Tendenz in die eine oder andere Richtung auszumachen war.

Die aktuelle Saison aber scheint den aktuell positiven „Minitrend“ zu bestätigen: Laut Planungen steigert die DEL zum dritten Mal in Folge ihren Gesamtumsatz – wenn auch nur minimal. Der geschätzte Planwert liegt bei 117 Mio. Euro. Zugrunde liegen die Ergebnisse des ersten Saisondrittels.

Laut SPONSORs Vermarktungsanalyse lag der durchschnittliche Umsatz pro Club in der Spielzeit 2017/18 bei 8,1 Millionen Euro – und damit deutlich über den Werten der Easycredit Basketball Bundesliga (6,8 Millionen Euro) und der DKB Handball-Bundesliga (5,9 Millionen Euro). Zudem konnte sich die DEL als einzige der deutschen Teamsportligen mit ihrem Durchschnittsumsatz vor die 3. Liga im Fußball (7,5 Millionen Euro) schieben.

Die Kölner Haie haben als einer der größten Clubs der DEL entscheidenden Einfluss auf die Durchschnittswerte sowie den Gesamtumsatz. Zusammen mit den Adler Mannheim, EHC Red Bull München und den Eisbären Berlin gehört der KEC mit einem Umsatz von etwa 15-17 Mio. Euro auch in dieser Spielzeit zu den vier Top-Clubs in dieser Kategorie.

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