Köln.Sport

Auf dem virtuellen Rasen

Als siebter Bundesligist steigt der 1. FC Köln nun auch in die E-Sports-Branche ein. Dazu kooperiert der FC mit SK Gaming, einem der weltweit erfolgreichsten Gaming-Unternehmen.
E-Sports 1. FC Köln

Mit dem 1. FC Köln und SK Gaming kooperieren ab sofort zwei Kölner Unternehmen im E-Sports Bereich. (Foto: 1. FC Köln)

Der VfL Wolfsburg, der FC Schalke 04, RB Leipzig, der VfB Stuttgart, Hertha BSC Berlin und Bayer 04 Leverkusen haben es vorgemacht – nun zieht der 1. FC Köln nach und lässt in Zukunft auch Profis auf dem virtuellen Rasen antreten. Die beiden professionellen FIFA-Spieler Mirza Jahic (Playstation) und Timo „Praii“ Gruneisen (Xbox) werden zum Start der Kooperation mit SK Gaming für den FC in der E-Sport-Bundesliga antreten.

SK Gaming ein „Global Player“ im E-Sport

„Mit dem Spiel FIFA, das viele Fußballfans und auch unsere Profis gerne spielen, haben wir einen Anknüpfungspunkt zum Fußball, der für eine solche Partnerschaft aus unserer Sicht sehr wichtig ist“, äußert sich FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle zu der Kooperation. „E-Sport begeistert Abermillionen Menschen weltweit und wird mit rasanter Geschwindigkeit professionalisiert. Als 1. FC Köln möchten wir nicht die Engagements anderer Vereine kopieren oder kurzfristig auf einen populären Zug mit ungewissem Ziel aufspringen. Stattdessen möchten wir die für uns richtige Strategie für diesen Markt entwickeln und sind sehr froh, dafür mit SK Gaming einen Partner gefunden zu haben, der im Bereich E-Sport erfolgreicher Global Player ist“, so Wehrle.

„Gegenseitiger Know-How-Transfer“ im Vordergrund

Heißt im Klartext: SK Gaming berät den FC zu Möglichkeiten und Entwicklungen auf dem Gaming-Markt und hat dabei Ziele wie Internationalisierung im Blick. Im Austausch für die Beratung durch SK Gaming wird der FC die FIFA-Spieler in der Vorbereitung auf Turniere in den Bereichen Training, Fitness und Ernährung unterstützen. Zudem sollen die Fans durch Videoclips und Formate rund um das Thema unterhalten werden.

„Die Partnerschaft mit dem 1. FC Köln ist für uns im Zuge unserer Weiterentwicklung ein besonderer Schritt. Nicht nur, weil wir ein Kölner Unternehmen sind und viele FC-Fans in unseren Reihen haben, sondern weil wir eine echte Win-Win-Situation schaffen. Der 1. FC Köln bringt seine Expertise aus Jahrzehnten professionellen Sports mit, wir bringen unsere Erfahrung im Gaming ein. Schon jetzt können wir von unseren jeweiligen Reichweiten profitieren und unsere Fans aufeinander neugierig machen,“ äußert sich Alexander Müller, Geschäftsführer von SK Gaming.

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