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Augsburg gibt den Spielverderber

Die Aufholjagd des 1. FC Köln hat einen kleinen Dämpfer erhalten. Gegen den FC Augsburg kamen die „Geiböcke“ im heimischen RheinEnergieStadion nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus.
Köln Augsburg

Eine Ecke in der 77. Minute wurde dem FC zum Verhängnis. Caiuby (l.) köpfte am langen Pfosten zum 1:1 ein. (Foto: imago/Horstmüller)

Einen Punkt gewonnen, oder eher zwei verspielt? Diese Frage dürften sich Fans, Spieler und Verantwortliche des Effzeh nach dem Heimspiel gegen den FC Augsburg wohl stellen. Denn trotz ansprechender Leistung der Gastgeber wurde der FCA seinem Ruf als Angstgegner des 1. FC Köln einmal mehr gerecht und entführte dank 20 starken Minuten in der zweiten Halbzeit einen Punkt aus der Domstadt.

Dabei ließ sich die Mission „Vierter Sieg in Folge“ zunächst gut an. Die von Trainer Stefan Ruthenbeck im Vergleich zum HSV-Spiel personell unveränderten Kölner begannen mit viel Selbstvertrauen und präsentierten sich von Beginn an wach und mutig. Folgerichtig konnten sie in der 12. Minute die erste gefährliche Aktion des Spiels für sich verbuchen, ein Schuss von Milos Jojic aus 20 Metern segelte allerdings deutlich über den Kasten von Gästekeeper Marvin Hitz.

Jojic in den Giebel

Augsburg stand in der Anfangsphase ansonsten sicher, brachte nach vorne aber nicht viel zustande. Ein Versuch aus der Ferne von Kapitän Daniel Baier blieb die einzig nennenswerte Aktion in der ersten Hälfte. Anders der 1. FC Köln: Mit zunehmender Spieldauer übernahmen die Hausherren die Kontrolle über die Partie und drängten auf den Führungstreffer. Diesen verpasste Terodde in der 26. Minute freistehend vor Hitz, der den Schuss des Kölner Goalgetters aus kurzer Distanz noch mit dem Fuss abwehren konnte.

Eine Viertelstunde später war der in Köln aufgrund seiner unfairen Elfmeter-Aktion in der Saison 2015/16 in Ungnade gefallene Hitz dann aber machtlos. Milos Jojic setzte einen Freistoß aus halbrechter Position mustergültig in den Winkel und sorgte somit für die viel umjubelte und verdiente 1:0-Führung der Heimmannschaft. Damit waren die Augsburger zur Pause sogar noch gut bedient, denn unmittelbar vor dem Pausenpfiff vergab Yuya Osako nach Jojic-Ecke eine erstklassige Kopfballmöglichkeit.

Caiuby mit Köpfchen

Auch nach der Pause zunächst das gleiche Bild: Die Gastgeber blieben weiter tonangebend und hatten in der 48. Pech, als Hitz einen verunglückten Abwehrversuch von FCA-Verteidiger Danso so grade noch über die Latte lenken konnte. Nach gut einer Stunde stemmte sich die bis dato enttäuschende Mannschaft von Manuel Baum dann doch noch gegen die drohende Niederlage. Während Gregoritsch aus aussichtsreicher Position zu lange zögerte (66.), hatte die Ruthenbeck-Elf eine Minute später jede Menge Glück, als erneut Gregoritsch aus kurzer Distanz an Horn scheiterte, und Finnbogason im Nachschuss an Hector hängen blieb.

Der FC hatte in der Folge nicht mehr viel entgegen zu setzen und wurde für seine Passivität promt bestraft. Caiuby stellte nach einer Ecke seine Kopfballstärke unter Beweis und nickte am langen Pfosten zum 1:1 ein (77.). Nach dem Ausgleichstreffer wurden die Kölner wieder aktiver. Jojic erneut per Freistoß (79.), Klünter (86.) per Rechtsschuss sowie Guirassy mit links (90.) vergaben jedoch die besten Kölner Chancen. So musste sich der 1. FC Köln trotz großem Kampf nach drei Siegen in Folge mit einem Punkt zufrieden geben, obwohl der Sieg am Ende noch einmal zum Greifen nahe war.