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Wimmer: „Es sieht gut aus“

Überzeugte im österreichischen Nationalmannschaftsdress: FC-Abwehrstar Kevin Wimmer Foto: imago/GEPA Pictures

Überzeugte im österreichischen Nationalmannschaftsdress: FC-Abwehrstar Kevin Wimmer
Foto: imago/GEPA Pictures

Der umworbene FC-Abwehrstar gibt gegen Bosnien sein Startelf-Debüt für Österreich. Zuvor äußerte sich der 22-Jährige über den Wechsel zu Tottenham.

Dem Startelf-Debüt von Jonas Hector für die deutsche Nationalmannschaft folgte auch die Premiere für Kevin Wimmer: Im Testspiel der Österreicher gegen Bosnien-Herzegowina (Endstand: 1:1) durfte der Abwehrspieler des 1. FC Köln erstmals von Beginn an im ÖFB-Dress auflaufen. „Für einen Fußballer gibt es nichts Schöneres, als für das eigene Land aufzulaufen. Dass ich vor heimischem Publikum in Wien in einem ausverkauften Ernst-Happel-Stadion ran durfte, war für mich natürlich umso schöner. Ich habe mich gefreut wie ein kleines Kind“, freute sich der 22-Jährige nach seinem zweiten Länderspiel.

Bei den Bosniern traf Wimmer auf einen Star aus der englischen Premier League: Edin Dzeko (Manchester City) stürmte für die Gäste, sah gegen den Kölner Abwehrrecken aber nicht allzu gut aus. Ein Duell, das in der kommenden Saison auch auf Liga-Ebene stattfinden könnte, steht Wimmer doch vor einem Wechsel zum englischen Spitzenklub Tottenham Hotspur. „Es sieht gut aus, aber es ist eben noch nicht bestätigt. Die Gespräche laufen. Wenn das Ganze über die Bühne gehen würde, wäre es eine super Sache“, gibt sich der 22-Jährige gegenüber laola1.at etwas zurückhaltend.

Perfekt sei der Wechsel allerdings noch nicht: „Die zwei Vereine müssen sich noch wegen der Ablösesumme einigen. Da gibt es noch Verhandlungsbedarf“, so Wimmer. Derzeit will der Innenverteidiger aber Ruhe in das Thema bringen: „Die Saison dauert nicht mehr lange. Im Interesse der Klubs und auch in meinem möchte ich jetzt einmal die Saison in Ruhe zu Ende spielen. Wir stecken ja mit Köln noch ein bisschen im Abstiegskampf. Darauf will ich mich voll konzentrieren“, betont der Österreicher.

Ein Erfolgserlebnis feierten auch Lukas Klünter und Lucas Cueto im Dress der deutschen U19-Nationalmannschaft: Dank des 6:0-Erfolgs über Tschechien qualifizierten sich die DFB-Junioren für die EM-Endrunde. Jung-Stürmer Cueto überzeugte von Beginn an, bereitete das 1:0 von Schalkes Youngster Leroy Sané vor und zeichnete für das 5:0 verantwortlich. Klünter stand im dritten Spiel zum dritten Mal als Rechtsverteidiger in der Startformation. Timo Horn und Daniel Mesenhöler mussten dagegen pausieren: Während Horn bei der U21 hinter Barca-Keeper Marc Andre Ter Stegen die Bank hütete, fiel das U20-Länderspiel gegen Tschechien dem Wetter zum Opfer.