Köln.Sport

Wester holt sich den Titel im Weitsprung

Sichtlich bewegt ist Alexandra Wester nach dem Rekordsprung von Berlin

Alexandra Wester siegt auch bei der DM in Leipzig
Foto: IMAGO/Matthias Koch

Die 21-Jährige wird in Leipzig Deutsche Meisterin im Weitsprung. Überzeugen können auch die Athleten vom LT DSHS Köln.

Weitspringerin Alexandra Wester (21) vom ASV Köln sicherte sich bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig ihren ersten Meistertitel. Mit 6,75m verwies Wester, die beim ASV Köln von Charles Friedek trainiert wird, Maryse Luzolo (Königstein/6,51) und Melanie Bauschke (Berlin/6,42) auf die Plätze zwei und drei.

Den Wettkampf eröffnete die ASV-Springerin zunächst mit einem ungültigen Versuch. Im zweiten Versuch folgten dann 6,66m, eine Weite, die bereits zum Sieg gereicht hätte. Über 6,74m im fünften Versuch ließ der Shooting-Star, mit der Sicherheit, bereits den Deutschen Meistertitel gewonnen zu haben, in Versuch sechs folgen. 6,75m bedeuteten nach Ihrer Weltjahresbestleistung von 6,95m vor zwei Wochen beim Hallen-ISTAF in Berlin eine Stabilisierung auf hohem Niveau. Das Köln.Sport-Porträt über die ehrgeizige Athletin gibt es hier. Nach dem erneuten Coup darf sich Wester nun auf die Hallen-WM in Portland freuen, wo sie sich Mitte März durchaus Chancen auf eine erneute Top-Platzierung ausrechnet.

Lara Hoffmann wird Deutsche Meisterin über 400 Meter
Etwas unter Wert verkaufte sich dagegen ASV-Sprinter Peter Emelieze im Finale über 60m der Männer. Nach 6,69s im Vorlauf und der drittschnellsten Zeit von 6,68s im Zwischenlauf blieb im Endlauf nur Rang sechs in 6,70s. Wie eng es zuging, beweist, dass die Bronzemedaille in einer Zeit von 6,69s erreicht wurde. Im selben Lauf kam Robert Polkowski vom Leichtathletik-Team DSHS Köln als sehr guter Vierter ins Ziel.

Insgesamt hielten die 63. Deutschen Hallen-Meisterschaften für die LT DSHS Köln einige erfreuliche Ergebnisse bereit. Mit drei Medaillen, vielen Finalplatzierungen und persönlichen Bestleistungen gelang eine starke Vorstellung zu Beginn des Olympiajahres. Gold und Silber für Lara Hoffmann (53,41s/SB) und Friederike Möhlenkamp (53,45s/PB) gab es am zweiten Wettkampftag über 400m. Christine Salterberg (55,19s/SB) als Zweite des B-Finales lief ebenfalls stark. Florian Weeke erreichte nach Bestleistung im Vorlauf (48,08s) bei den Männern einen sehr guten fünften Platz (48,85s).

Plaza springt auf Platz vier
Hochspringerin Alexandra Plaza sprang im ersten Wettkampf nach über einem halben Jahr Pause mit 1,83m gleich auf Platz vier. Linda Wrede kämpfte sich im 1.500m-Finale auf einen starken siebten Platz (4:42,30min), lief dabei im Vorlauf sogar Bestleistung und Vereinsrekord (4:31,25min). Zudem durften die Leichathleten der Deutschen Sporthochschule die Bronzemedaille in der Frauenstaffel über 4x200m bejubeln (Möhlenkamp, Hoffmann, Salterberg und Lena Naumann in 1:36,62).

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