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Weekly WM-News: Wer holt den Pott?

Das Mega-Event des Jahres steht in den Startlöchern! Zeit für Köln.Sport, die Top-Favoriten genauer unter die Lupe zu nehmen.
Kanada siegte im Finale 2016 gegen Finnland 2:0.

Bei der letzten Eishockey-WM setzte sich Kanada 2:0 im Finale gegen Finnland durch (Foto: imago: ITAR-TASS)

Man muss kein großer Experte sein, um das Favoritenfeld der Eishockey-WM einzugrenzen. Seit Jahren machen die Top-Nationen wie Kanada, Russland, Finnland oder Schweden die Titel unter sich aus. Nichts desto trotz lohnt es sich immer, die Titelanwärter genauer unter die Lupe zu nehmen. Dazu hat Köln.Sport keinen Geringeren als den Ex-Profi (132 Länderspiele, sieben WM-Teilnahmen) und Haie-Legende Mirko Lüdemann, nach seiner Expertise befragt. Und der hat einen ganz klaren Favoriten auf dem Zettel: „Kanada traue ich den Titel zu, weil sie in den letzten Jahren immer sehr starke Weltmeisterschaften gespielt haben und immer extrem hungrig auf den Titel sind.“ Aber geschenkt wird der Pott niemanden.

Mit Finnland, Schweden und Russland stehen weitere Top-Kandidaten auf der Gästeliste. Diese sind aber – im Gegensatz zu den Kanadiern, in hohem Maße von ihren NHL-Topstars abhängig. Für die „Löwen“ aus Finnland ging es bei der letzten WM bis ins Finale, wo sie nach der 0:2-Niederlage gegen das „Team Canada“ nur knapp am dritten WM-Titel vorbeischrammten.

Die „Sbornaja“, das russische Team, wird zusätzliche Motivation aus der Halbfinalniederlage im eigenen Land 2016 gegen Finnland (1:3) schöpfen und versuchen, den 28. Titel einzufahren. Aber voraussichtlich wird das Team um Headcoach Oleg Snarok auf die zwei entscheidenden Leistungsträger Jewgeni Malkin und Alexander Ovechkin verzichten müssen.

Bei den Schweden ist nicht der Mangel an NHL-Leistungsträgern ausschlaggebend. Vielmehr steht sich die Mannschaft oftmals selbst im Weg und lässt die Konstanz vermissen. Diese wird aber bereits in der Gruppenphase gebraucht, um in den Kracherduellen gegen Russland und die USA (jeweils in Köln) bestehen zu können. Letztgenannten gehen nur als Außenseiter ins Rennen. Dennoch ist die „Wundertüte USA“ nicht zu unterschätzen und immer für eine Überraschung gut.