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Köln-Marathon: Alles bleibt anders

Die Streckenführung beim Köln-Marathon hat sich gegenüber des Vorjahres nicht geändert Foto: PR

Die Streckenführung beim Köln-Marathon hat sich gegenüber des Vorjahres nicht geändert
Foto: PR

Neuer Termin, neue Startzeit, aber bewährte Strecke: Der 18. Köln-Marathon steht in diesem Jahr unter besonderen Vorzeichen. Die Vorfreude auf die „Laufparty“ ist vor allem bei den Sportlern riesig. In der Karnevalshochburg Köln werde immer gefeiert – sagt nicht nur Publikumsliebling und Köln-Marathon-Botschafterin Sabrina Mockenhaupt. Und bringt damit einen der großen Vorzüge des Laufs auf den Punkt. Auch in diesem Jahr wird die Stimmung an der Strecke die Sportler auf den etwas mehr als 42 Kilometern anspornen. Erstmals bei der 18. Ausführung findet Kölns größte „Laufparty“ mit derselben Streckenführung wie im Vorjahr statt. „Sie zeigt Kölns schönste Ecken, geht durch die Veedel, über den Rhein, an den Kranhäusern vorbei bis zum Zieleinlauf am Dom. Das gefällt nicht nur uns sehr gut“, bekräftigt Pressesprecher Jan Broniecki. Auch bei den Läufern kam die neue Strecke durch die Veedel sehr positiv an.

Tiefgreifende Änderungen mussten trotzdem vorgenommen werden: Der drittgrößte Marathon in Deutschland fängt nicht nur 90 Minuten früher (10 Uhr statt 11.30 Uhr) an, sondern rückt auch aus dem Oktober vier Wochen nach vorne auf den 14. September. Eine Entscheidung, die vor allem mit der Running-Expo zusammenhängt. „Das Staatenhaus war als Messegelände nicht mehr nutzbar“, erklärt Broniecki. Auf der Suche nach einer Ersatzlocation fiel die Wahl auf die lanxess Arena. Da diese nur im September verfügbar ist, findet der Marathon nun vier Wochen früher statt. „Die Entscheidung, das Event ab jetzt am dritten oder vierten September-Wochenende stattfinden zu lassen, steht für die nächsten Jahre. Wir kollidieren so auch nicht mehr mit den Herbstferien“, so Broniecki.

„ALLE SIND HEIß“ AUF DIE 42,195 KILOMETER
Spürbare Effekte der Verlegung gebe es jedoch nicht. „Die Zahlen sind schwierig zu interpretieren“, hält er Rückschlüsse für Kaffeesatzleserei. Vermutlich werde sich die Zahl der Anmeldungen aber auf dem letztjährigen Niveau einpendeln. Lediglich beim Halbmarathon könnte es nach dem großen Andrang im vergangenen Jahr (14.700 Teilnehmer) diesmal einen kleinen Knick geben. Nicht mehr dabei sein werden die Inline- Skater: Aufgrund seit Jahren rückläufiger Anmeldezahlen und logistischer Herausforderungen verzichten die Veranstalter auf eine erneute Austragung. Die Vorfreude bleibt davon offenbar unberührt, auch Broniecki ist das „Marathon-Fieber“ schon anzumerken. „Alle sind heiß“ – das gilt besonders für die Läufer.

Vom Marathon-Fieber gepackt wurden auch Mitarbeiter und Geschäftspartner der Canada Life, die auch 2014 wieder für einen guten Zweck laufen. Der Versicherer Canada Life unterstützt mit seiner Köln Marathon-Spende die LVR-Förderschule für körperliche und motorische Entwicklung in Köln. Die Schüler wünschen sich schon seit geraumer Zeit einen eigenen Bolzplatz. Schon 2013 spendete der Versicherer aus Köln für die Anschubfinanzierung. Jetzt geht es ans Ziel: Bolzplatz-Bau! Die Schule fördert in einem Mix aus Unterricht und speziellen therapeutischen Maßnahmen die Selbstständigkeit ihrer Schüler. Mit dem Sport-Angebot will Canada Life die Kinder körperlich und mental stark machen.