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Kialka wechselt in die Kreisliga A

Thiemo-Jerome Kialka Fortuna Köln SC West Köln

Kickt ab sofort beim SC West Köln: Ex-Fortune Thiemo-Jerome Kialka
Foto: imago/Revierfoto

Transferknaller in der kölschen Kreisliga A: Der SC West Köln sichert sich die Dienste des Ex-Fortunen Thiemo-Jerome Kialka.

Rheinfussball

Das Transferfenster ist bereits geschlossen, da holt der SC West Köln den Transfer-Hammer raus: Drei hochkarätige Fußballer wechseln an die Apenrader Straße und wuchten den insolventen Absteiger auf ein neues Level. Königstransfer ist dabei Thiemo-Jerome Kialka. Die „Südstadtlegende“, die mit Fortuna Köln den Aufstieg in die 3. Liga packte, spielt künftig für die Westler in der Kreisliga A. Aber auch die beiden weiteren Neuzugänge haben es in sich.

Knaller-Transfers gab es in der Winterpause in der Kreisliga A einige: Flittard holt Özgür Camuralioglu, Neubrück verpflichtet Regionalliga-Kicker Tiziano Lo Iacono, Viktorias Reserve verstärkt sich mit Abdekader Haider und auch die Abstiegskandidaten TFC Köln, SC Brück und SV Gremberg-Humboldt haben kräftig zugeschlagen. Der SC West hat diese vermeintichen „Königs-Transfers“ nun mit einem Schlag in den Schatten gestellt. Thiemo-Jerome Kialka, zuletzt bei Fortuna Köln in der 3. Liga unterwegs, kickt künftig bei den Ehrenfeldern.

„Es hat sich spontan ergeben, weil ich ein paar Freunde in diesem Verein habe“, erklärt Kialka den überraschenden Gang in die Kreisliga. „Ich bin gerade dabei, mich beruflich neu zu orientieren. Dabei werde ich zukünftig beim SC Westspielen.“ Was für den 27-jährigen Klasse-Stürmer ein sportlicher Ausgleich ist, ist für West der wohl größte Transfer der Vereinsgeschichte. Kialka kann sieben Zweitliga-Partien für Jahn Regensburg, 33 Drittliga-Spiele sowie 119 Auftritte in der Regionalliga verweisen. Sechs wichtige Treffer steuerte der Stürmer zum Drittliga-Aufstieg von Fortuna Köln bei und machte sich damit zur „Südstadt-Legende“.

Zwei weitere Top-Transfers

„Wir waren auf der Suche nach Spieler-Persönlichkeiten und vor allem guten Stürmern, denn daran hat es in der Hinrunde bei uns gemangelt“, erklärt West-Trainer Jürgen Strumpen. „Dass dabei am Ende so ein Knaller herauskommt, war aber nicht zu erwarten. Kialka ist für uns alle eine unglaubliche Bereicherung.“ Und er ist nicht der einzige Hochkaräter, den der SC Westverpflichten konnte. Yohannes Bahcecioglu spielte 53 Mal Regionalliga mit dem 1. FC Köln II und anschließend mit Rot-Weiß Oberhausen in der 2. Bundesliga. Zuletzt war Bahcecioglu für Hilal Maroc Bergheim am Ball. Nun schlüpft der 27-jährige Sechser ins Trikot des Ehrenfelder Klubs.

Als dritten hochklassigen Neuzugang vermelden die Westler Emir Guta. Der bosnische Abwehrmann spielte für den FK Zeljeznicar Sarajevo jahrelang in der ersten bosnischen Liga und will nach dem Abschluss seines Studiums in Deutschland beruflich Fuß fassen. Eine sportliche Heimat hat er nun bereits gefunden: Beim SC West, für den er vor vielen Jahren schon einmal nebenbei kickte, wurde der Linksverteidiger gerne aufgenommen.

Quelle: Daniel Sobolewski für rheinfussball.de