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IIHF-Eishockey WM 2017: Viele NHL-Stars lassen auf sich warten

Weekly WM-News: Die deutschen NHL-Stars werden den Auftakt der WM wohl zum Großteil aufgrund der Playoffs verpassen.

Die deutschen NHL-Legionäre Leon Draisaitl (l.) und Thomas Greiss, hier bei der WM 2016, sind aufgrund ihrer möglichen Teilnahme an den Playoffs in Nordamerika für die WM fraglich (Foto: imago/ITAR-TASS)

Die Eishockey-Weltmeisterschaft in Köln und Paris rückt immer näher und so langsam werden auch die Personalien der Teams, vor allem die der deutschen Mannschaft, immer interessanter. Denn auch wenn Marco Sturm noch ein wenig Zeit hat, seinen endgültigen Kader zu nominieren, zeichnet sich im deutschen Lager eine eindeutige Tendenz ab: Zum Anfang der WM werden wohl die meisten NHL-Cracks noch nicht für den DEB auf dem Eis stehen, da die Playoffs in Nordamerika erst Mitte April beginnen.

Außer Tobias Rieder, der mit seinen Arizona Coyotes vermutlich nicht in die Playoffs einziehen wird, werden wohl alle deutschen NHL-Profis die Endrunde erreichen. Bei Leon Draisaitl (Edmonton Oilers), Stanley-Cup-Champion Tom Kühnhackl (Pittsburgh Penguins), Korbinian Holzer (Anaheim Ducks) und Philipp Grubauer (Washington Capitals) ist die Teilnahme an den Playoffs ziemlich sicher, Thomas Greiss und Dennis Seidenberg müssen mit ihren New York Islanders noch bangen.

Jedoch haben die Spieler allesamt bereits frühzeitig signalisiert, dass sie bei einem jeweiligen Playoff-Aus nachreisen würden, um das Team rundum Coach Marco Sturm zu verstärken. Bei der vergangenen Weltmeisterschaft 2016 in Russland konnte Trainer Sturm mit Christian Ehrhoff, Korbinian Holzer, Tobias Rieder und Leon Draisaitl auf vier Profis aus der nordamerikanischen Eishockey-Liga zurückgreifen.