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Hector: Löw dämpft Erwartungen

Zum zweiten Mal bei der Nationalmannschaft: FC-Außenverteidiger Jonas Hector (l.) Foto: imago/Jan Hübner

Zum zweiten Mal bei der Nationalmannschaft: FC-Außenverteidiger Jonas Hector (l.)
Foto: imago/Jan Hübner

Im Kreise der Fußball-Weltmeister ist Jonas Hector bestens angekommen. Bundestrainer Joachim Löw sieht aber beim FC-Außenverteidiger noch Luft nach oben.

Dass sich Jonas Hector in einem exklusiven Kreis bewegt, sollte jedem bewusst sein. Die deutsche Nationalmannschaft ist schließlich keine Rumpeltruppe, sondern der aktuelle Weltmeister. Doch selbst in der Creme de la Creme der Republik ist der Kölner eine absolute Ausnahmeerscheinung. Denn: Der 24-Jährige FC-Profi ist der einzig nominelle Außenverteidiger im aktuellen Aufgebot.

Dennoch will Bundestrainer Joachim Löw den gebürtigen Saarländer, der im November gegen Gibraltar sein Länderspiel-Debüt gab, nicht mit Erwartungen überfrachten. „Jonas ist in der Lage diese Position auszufüllen. Man darf von ihm keine Wunderdinge verlangen“, so der Coach des amtierenden Weltmeisters. Hector sei noch in der Entwicklung und habe relativ wenig internationale Erfahrung. „Im taktischen Bereich müssen wir noch ein bisschen mit ihm arbeiten“, betont Löw.

Derweil scheinen die Chancen der brasilianischen Leihgabe Deyverson auf eine Verpflichtung gestiegen zu sein. Laut „SportBild“ wolle der FC den Angreifer von Belenenses Lissabon kaufen, wenn der Klassenerhalt gesichert ist. Die „Geißböcke“ sollen sich dem Vernehmen nach eine Kaufoption auf den 23-Jährigen gesichert haben, die um hohen sechsstelligen Bereich liegt.