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FC-Sturmflaute hält weiter an

Anthony Modeste, 1. FC Köln

Auf der Suche nach dem Erfolgserlebnis: FC-Stürmer Anthony Modeste
Foto: imago/Eibner

Auch in Darmstadt schafft der 1. FC Köln keinen eigenen Treffer. Nach dem 0:0 beim Aufsteiger steht besonders Topstürmer Anthony Modeste in der Kritik.

Das zweite torlose Remis in Serie, in sechs der sieben letzten Bundesliga-Partien ohne eigenen Treffer geblieben – beim 1. FC Köln klemmt es aktuell im Angriff. Sichtbar wurde das vor allem am Freitag beim 0:0 in Darmstadt: Gegen den Aufsteiger mangelte es den „Geißböcken“ deutlich an Durchschlagskraft. „Wir dürfen die Augen nicht davor verschließen, dass wir Punkte liegen lassen und nicht versuchen, sie mit aller Macht mitzunehmen. Dass die Leute unzufrieden sind, weil wir Chancen liegengelassen haben, kann ich nachvollziehen“, kritisierte FC-Sportboss Jörg Schmadtke sein Team nach der „Nullnummer“ am Böllenfalltor im „kicker“.

Dabei besonders im Fokus: Topstürmer Anthony Modeste, der nach starkem Saisonstart zuletzt nicht mehr erfolgreich war. Sein letzter Treffer datiert vom 28. September, als der Franzose den FC gegen Ingolstadt in Führung köpfte. Seitdem wartet er trotz bester Torgelegenheiten auf sein siebtes Erfolgserlebnis in dieser Bundesliga-Saison. Nach dem Darmstadt-Spiel platzte dann auch FC-Coach Peter Stöger der Kragen: „Wir waren mit der Art und Weise, wie er sich präsentiert hat, nicht einverstanden“, erklärte der Österreicher die Auswechslung seines treffsichersten Angreifers, dessen Stammplatz nun wackelt.

Auch der Franzose weiß um die derzeitige Situation: „Ich bin nicht zufrieden, weil ich nicht treffe. Als Stürmer muss ich Tore schießen“, sagt Modeste im „kicker“-Interview. „Es geht nur durch Arbeit, da werde ich noch mehr tun“, so der Angreifer, der das in ihn gesetzte Vertrauen zurückzahlen möchte. Ob er allerdings am Samstag im Heimspiel gegen den FC Augsburg dazu in der Lage sein wird, scheint fraglich. „Anthony wird sich beweisen müssen. Da sind auch andere Jungs, die spielen wollen“, lässt Stöger einen Einsatz am kommenden Wochenende offen.

Doch die Optionen, die der Österreicher zur Verfügung hat, konnten zuletzt auch nicht überzeugen. Landsmann Philipp Hosiner ließ gegen Hoffenheim und Hannover beste Gelegenheiten aus, Yuya Osako ist die personifizierte Ungefährlichkeit und Simon Zoller wurde vor kurzem durch eine Muskelverletzung gebremst. Auch von den anderen Offensivakteuren wie Leonardo Bittencourt kommt bislang noch zu wenig Zählbares. Es scheint also doch an Modeste zu hängen.