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FC: Nicht gut, aber gut genug

Keine überzeugende Leistung, aber drei Punkte: Der 1. FC Köln hat sich mit dem 1:0-Sieg beim SV Sandhausen zurück in die Erfolgsspur gebracht. Patrick Helmes sorgte kurz nach dem Seitenwechsel für den einzigen Treffer der Partie.

Bereits kurz nach dem Abpfiff wusste FC-Coach Peter Stöger den Sieg beim Tabellenachten richtig einzuordnen. „Es war genau die Reaktion, die ich mir erhofft habe. Wir sind noch lange nicht da, was wir abrufen können, aber es gibt keine Zweifel, dass dieser Sieg hochverdient war“, so der Österreicher. Sein Team hatte sich beim Auswärtsspiel in Sandhausen wie erwartet schwer getan, immerhin nach der Heimniederlage gegen Paderborn aber Wiedergutmachung betrieben.

Der FC war bereits in der ersten Hälfte optisch überlegen gewesen, münzte seine technische Klasse aber nicht zu wirklich gefährlichen Torabschlüssen. Die 4.000 FC-Fans hatten den Torschrei dennoch auf den Lippen, als Marcel Risse mit dem Pausenpfiff die Latte des SVS-Gehäuses traf. Mit dem torlosen Remis ging es schließlich in die Pause. Nach dem Seitenwechsel belohnte sich der FC für den Aufwand. Wimmer bediente Gerhardt an der Strafraumkante, seine Kopfballverlängerung verwertete Helmes zur Führung, das siebte Saisontor des Rückkehrers.

In der Folge öffneten sich die Räume für Konter des FC, die allerdings kaum sinnvoll genutzt wurden. Lediglich Helmes tauchte immer mal wieder gefährlich vor dem Gehäuse der Gastgeber auf, verpasste in der 70. Minute bei seinem Pfostenschuss aber ebenfalls die Entscheidung. In der Schlussphase musste Timo Horn sogar noch einmal entscheidend ins Geschehen eingreifen, als er eine Riesenchance von Manuel Stiefler mit einem starken Reflex vereitelte.

Bis zum heutigen Abend hat der FC sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz, dann kann der 1. FC Kaiserslautern im Duell mit Erzgebirge Aue nachziehen. Gewinnen die Pfälzer, bleiben dem FC sechs Punkte auf Platz drei.