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Derby: FC wehrt sich gegen Vorwürfe

Die Polizei begleitet Gladbach-Fans ins Stadion.  Foto: imago / Sven Simon

Die Polizei begleitet Gladbach-Fans ins Stadion.
Foto: imago / Sven Simon

Der 1. FC Köln bezieht Stellung: Die Berichterstattung rund um die Ausschreitungen beim Derby stößt beim Verein auf „Verwunderung und Unverständnis“.

Die Untersuchungen seitens der Polizei und Staatsanwaltschaft sind noch nicht abgeschlossen und trotzdem tauchen stückweise immer wieder Berichte in diversen Medien über die Ausschreitungen beim Derby gegen Borussia Mönchengladbach auf. Auf Facebook beziehen die Verantwortlichen nun Stellung: „Aus Sicht des Vereins kann es nicht zielführend sein, wenn in regelmäßigen Abständen Ermittlungs(zwischen)ergebnisse und vermeintliche Erkenntnisse der Polizei beziehungsweise der Staatsanwaltschaft verraten werden und sich in der Presse wiederfinden.“

Dazu äußern die „Geißböcke“ ihr Unverständnis über das Entstehen der Schlägerei vor dem Spiel an der Südtribüne. „Zu der Auseinandersetzung auf der Jahnwiese vor dem Derby gegen Mönchengladbach ist es gekommen, weil rund 80 gewaltsuchende Personen aus der Gladbacher Hooliganszene die Südkurve des 1. FC Köln, über die Jahnwiese kommend, angegriffen haben. Dass sie dieses so ohne Weiteres konnten, ist angesichts des massiven Polizeiaufgebots und der vorhandenen Erfahrungswerte irritierend“, heißt es auf der Facebook-Seite.

Außerdem stellen die Kölner klar, dass zu keinem Zeitpunkt die Schlägerei auf der Jahnwiese verabredet war. Insbesondere die Vorwürfe, Anhänger mit Arbeitsausweisen hätten sich an den Auseinandersetzungen beteiligt, stößt dem Verein sauer auf. „Es kann nach derzeitigem Stand keine Rede davon sein, dass die an der Schlägerei beteiligten Personen aus dem Umfeld des 1. FC Köln Arbeitsausweise des FC getragen haben“, stellt der FC klar.

Zusätzlich wird erklärt, dass der 1. FC Köln jegliche Art von Gewalt verurteilt. Insbesondere ist der Verein im Gegensatz zu anonym ziterter Polizistenmeinungen davon überzeugt, dass Familien mit Kindern ein sicheres Spiel im RheinEnergieSTADION erlebten.