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Daily WM-News: Roundup nach vier Spieltagen

Torhüter Thomas Greiss ist verletzt, ein Weltstar sagt ab, und wir ziehen sportliche Bilanz nach vier Spieltagen – Alles Wichtige zur Eishockey-WM:

Stammtorhüter Thomas Greiss ist im fünften Gruppenspiel zum Zuschauen verdammt (Foto: imago/Jan Huebner)

Draisaitl im Anflug

NHL-Star Leon Draisaitl wird am Samstag zur DEB-Auswahl stoßen und Bundestrainer Marco Sturm für die letzten beiden Gruppenspiele zur Verfügung stehen. „Ich habe die WM immer mit einem Auge verfolgt und freue mich jetzt, das Team in meiner Heimat unterstützen zu können“, so Draisaitl. NHL-Torhüter Philipp Grubauer wird hingegen wahrscheinlich nicht zum Team stoßen. Wahrscheinlicher ist, dass Felix Brückmann, der bereits bei der Mannschaft weilt, im Falle einer Verletzung auf der Torhüter-Position nachrückt..

Greiss muss pausieren

Der bisherige Stammtorwart der Eishockey-Nationalmannschaft kann nach seiner Verletzung im vierten Gruppenspiel vorerst nicht das deutsche Tor hüten. Nach Angaben der medizinischen Abteilung ist Thomas Greiss noch nicht zu hundert Prozent fit und wird daher durch Danny aus den Birken ersetzt. Als Ersatzmann steht der Keeper der New York Islanders aber zur Verfügung.

WM ohne Owetschkin

Russlands Mega-Star Alexander Owetschkin wird nicht mehr zum Kader der russischen Nationalmannschaft stoßen. Wie der NHL-Stürmer bekannt gab, steht er nach dem Playoff-Aus seiner Washington Capitals verletzungsbedingt nicht für eine Nachnominierung zur Verfügung. Die Nachricht dürfte viele Fans treffen, gilt der Russe immer noch als der vielleicht beste Angreifer der weltweit. Seine Nation führt allerdings auch ohne ihn die Gruppe A mit vier Siegen deutlich an.

Bilanz nach vier Gruppenspielen: Spannung pur!

Gruppe A:

In der „Köln-Gruppe“ zeigt Russland mit vier Siegen aus vier Spielen, warum die Eishockey-Nation auch 2017 wieder als heißer Titelanwärter gehandelt wird. Dahinter bleibt es eng. Deutschland (5 Punkte), vor dem Dänemark-Spiel (12.5., 20:15) Fünfter, kämpft zusammen mit den USA (9 Punkte), Lettland (9 Punkte) und Schweden (7 Punkte) um den Einzug ins Viertelfinale. Für die Slowakei (4 Punkte) wird es angesichts des harten Restprogramms schon schwierig. Der deutschen Auswahl kommt der restliche Spielplan hingegen zugute. Mit Dänemark (12.5.), Italien (13.5.) und Lettland (16.5.) stehen machbare Gegner auf dem Programm.

Gruppe B:

In Paris spielte bis jetzt Top-Favorit Kanada erwartungsgemäß stark auf. Mit vier Siegen stehen die Nordamerikaner vor einem engen Verfolgerfeld auf dem ersten Platz der Gruppe B. Bei Finnland, derzeit auf dem fünften Platz (7 Punkte), ist noch Luft nach oben, Gastgeber Frankreich (5 Punkte) hat angesichts eines machbaren Restprogramms auch noch Chancen auf die Endrunde. Slowenien und Weißrussland sind bereits abgeschlagen und werden beim Einzug ins Viertelfinale nicht mehr mitreden.