Köln.Sport

Rheinstars verlieren knapp

Einen Vorgeschmack auf Playoff-Basketball in der 2. Basketball-Bundesliga ProA haben gestern Abend die Rheinstars und Tabellenführer Rasta Vechta in der Lanxess-Arena gegeben. Mit 57:58 unterlagen die Kölner – und waren trotzdem nicht unzufrieden
Rasta Rheinstars

Einen Schritt zu spät: Gegen Tabellenführer Rasta Vechta mussten die Rheinstars am Aschermittwoch eine knappe Niederlage hinnehmen (Foto: imago/Nordphoto)

Die große Frage der Rheinstars-Fans am Aschermittwoch: Wie wird sich unser Team nach der 56:93-Klatsche beim VfL Kirchheim Knights am vergangenen Samstag präsentieren? Die Antwort: Kampfstark, leidenschaftlich und fast sogar mit einem Sieg gegen den Ligaprimus. „Es war definitiv unser bester Auftritt seit der Pause zum Jahreswechsel“, sagte auch Keith Ramsey, der mit einem Double-Double aus zwölf Punkten und zehn Rebounds zu den besten Akteuren des Abends gehörte.

Playoff-Feeling in der Arena

Ohne Dennis Heinzmann (Grippe) und Jesse Morgan (Schulter) empfingen die Rheinstars den Tabellenführer, der bereits sicher für die ab Ostern startenden Playoffs qualifiziert sind. Für die Rheinstars geht es in den jetzt noch verbleibenden sieben Spielen um den Einzug, mit der gestrigen Leistung besteht jedoch berechtigte Hoffnung, dass das auch klappen wird.

Deshalb war die Vorfreude schon vor dem Spiel groß bei den 1240 Zuschauern, erwarteten sie doch einen echten Fight mit Playoff-Feeling. Und so startete das Spiel der beiden besten Defenses der Liga relativ ausgeglichen, erst nach 14 Minuten konnte Vechta erstmals einen Vorsprung von acht Punkten herausspielen. Die Rheinstars brachen jedoch nicht ein, kämpften sich zurück ins Spiel und gingen gar mit einer 32:31-Führung in die Pause.

Niederlage durch „And-One“

Auch in der zweiten Halbzeit konnte sich keines der Teams absetzen, weshalb es bis zur Schlusssirene eine knappe Partie blieb. Chris Carter in Diensten von Rasta Vechta entschied dann jedoch 5,4 Sekunden vor Spielende mit einem Bonusfreiwurf nach erfolgreichem Korb zum Ausgleich das Spiel zu Gunsten des Tabellenführers aus dem Norden. Ärgerlich: Beim Stand von 57:55 hatte Kavin Gilder-Tilbury an der Freiwurflinie einen Punkt liegen lassen, der am Ende fehlte. Kein Grund jedoch für Tristesse bei den Kölner Basketballern.

„Wir sind wieder in der Spur. Alle ziehen an einem Strang und alle gemeinsam in die richtige Richtung. Nach dem Spiel in Kirchheim haben wie viel geredet, die Mannschaft hat sich auch mal ohne uns Trainer zusammengesetzt. Das war und ist alles gut so, jetzt müssen wir dranbleiben“, sagte Cheftrainer Denis Wucherer. Dazu bekommen die Rheinstars am Mittwoch in einer Woche die nächste Gelegenheit. Dann reisen die Nürnberg Falcons nach Köln.

Spielfilm: 6:8 (5.), 16:21 (10.), 21:28 (15.), 32:31 (20.), 40:35 (25.), 44:44 (30.), 52:49 (35.), 57:58 (40.)

Besondere Stats: Keith Ramsey 12 Punkte/10 Rebounds/21 Effektivität, 6/9 Würfe aus dem Feld mit 67%), Kavin Gilder-Tilbury 8 Rebounds, Lukas Wank 16 Punkte (7/11 Würfen aus dem Feld mit 64%). Teams: Rebounds 39:42, Assists 12:9, Blocks 6:2, Steals 7:8, Turnover 14:12

RheinStars: Kavin Gilder-Tilbury (4), Max DiLeo, Besnik Bekteshi (10/1 Dreier), Dennis Heinzmann (5), Matt Vest (4), Leon Baeck (2), Keith Ramsey (12), Alex Foster, Ante Gospic (4), Lukas Wank (16/2). Ohne Spielzeit: Jonas Gottschalk, Thomas Müller-Laschet

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