Köln.Sport

Poldi und Effzeh einigen sich

Lukas Podolski kommt zurück nach Köln – zumindest, wenn man eine vom Verein vage formulierte Pressemitteilung richtig interpretiert. Über das Ausmaß der Rückkehr herrscht jedoch weiter Stillschweigen.
Poldi

Geißbock vielleicht nicht auf der Brust, aber für immer im Herzen: Lukas Podolski kehrt zum 1. FC Köln zurück. (Foto: imago images/Mika Volkmann)

Der 1. FC Köln und Weltmeister Lukas Podolski erarbeiten ein Konzept zur Zusammenarbeit. Mit dieser Nachricht gab der Effzeh am heutigen Dienstagvormittag die „Rückkehr“ von Prinz Poldi zu seinem Herzensclub bekannt.

„FC-Präsident Dr. Werner Wolf und die FC-Geschäftsführer Horst Heldt und Alexander Wehrle haben sich am heutigen Dienstag ausführlich mit Lukas Podolski und seinem Berater Nassim Touihri ausgetauscht. Dabei wurde vereinbart, sowohl eine kurzfristige Zusammenarbeit als auch eine Einbindung von Lukas in den Verein nach seiner aktiven Karriere anzugehen. Ein entsprechendes Konzept und ein Zeitplan werden nun von Lukas Podolski und Nassim Touihri sowie der FC-Geschäftsführung gemeinsam erarbeitet“, heißt es weiter in der Mitteilung.

„Der FC ist mein Verein“

Was genau diese kurzfristige Zusammenarbeit bedeutet, welche Rolle Poldi nach der aktiven Karriere spielen soll und wie weit das Konzept bisher gediehen ist, lässt der Club somit vollständig offen. Die beteiligten Personen jedoch freuen sich schon sehr auf die Zusammenarbeit. „Wir hatten einen angenehmen und offenen Austausch, für den ich mich herzlich bei den FC-Verantwortlichen bedanke. Ich freue mich darauf, gemeinsam zu planen, wie ich den FC unterstützen kann. Denn Köln war, ist und bleibt meine Heimat und der FC ist mein Verein“, wird Podolski zitiert.

Weiter Präsident Werner Wolf: „Lukas ist ein Idol für eine ganze Generation FC-Fans und wird beim FC immer eine offene Tür vorfinden. Wir möchten seine Liebe und seine Strahlkraft für den FC nutzen und Lukas zugleich bei den für ihn bedeutenden und sehr persönlichen Schritten beim Übergang von der aktiven Karriere in die Zeit danach begleiten. Dazu werden wir ab sofort in einem kontinuierlichen Dialog stehen, auf den wir uns sehr freuen.“

Am Sonntagabend war Lukas Podolski in Antalya gelandet, es wurde stark von einem erneuten Engagement als Spieler in der Türkei ausgegangen. Was die Einigung von Poldi mit „seinem“ Club für die aktiven Karrierepläne bedeutet, wird wohl erst in den kommenden Tagen durchsickern.

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