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Kölner Golfclub: Das Super-Clubhaus

CLubhaus Kölner Golfclub

Das vor kurzem eröffnete Clubhaus des Kölner Golfclubs im Kölner Westen setzt Maßstäbe
Foto: Ben Horn

Das brandneue Domizil des Kölner Golfclubs wartet mit edlem Design und modernstem Komfort auf. Neben Gästezimmern beherbergt es ein Restaurant mit offener Showküche.

Vollautomatisch öffnet sich die gläserne Eingangstür und gibt den Weg frei in ein Gebäude der Spitzenklasse. Ein breiter Mittelgang, gesäumt von Empfangstheke, ProShop, Gastronomie und Aufenthaltsbereichen, leitet die Gäste geradewegs über eine großzügige Terrasse Richtung Golfplatz. Doch was zwischen Parkplatz und Tee 1 auf dem Gelände des Kölner Golfclubs (KGC) entstanden ist, ist mehr als einen kurzen Zwischenstopp wert. Das neue Clubhaus mit Hotelbetrieb ist seit der Eröffnung am 11. April das Herzstück der Anlage im Kölner Westen. „Wir wollten einen Ort der Begegnung schaffen, einen Ort, an dem sich unsere Mitglieder gerne aufhalten, der aber auch für Gäste ein Anziehungspunkt ist“, erklärt KGC-Geschäftsführer Guido Tillmanns das Konzept hinter dem topmodernen Neubau.

So werden nicht nur Golfern sämtliche Annehmlichkeiten geboten, die ein Clubhaus bereitstellen sollte. Auch als Naherholungsziel mit umfangreichem gastronomischem Angebot – von Kaffee und Kuchen über leichte Vitalküche bis hin zu mediterran angehauchten Hauptspeisen – möchte der KGC den Kölner Westen bereichern. Wichtiger Bestandteil der Menükarte des „Köln11“ sind speziell für Golfer ausgelegte Gerichte. „Unsere Karte wechselt regelmäßig. Dabei gehen wir bewusst auch auf Anregungen und Wünsche unserer Mitglieder und Gäste ein“, betont Tillmanns.

Zehn Jahre harte Arbeit

Zwischen der ersten Vision des neuen Clubhauses und der feierlichen Eröffnung liegen gut zehn Jahre. „Von Anfang an war klar: Wir möchten ein funktionales, zukunftsweisendes Gebäude schaffen, das in Sachen Komfort und Architektur neue Maßstäbe setzt. Um zu erfahren, welche Erwartungen unsere Mitglieder an ein Clubhaus haben, haben wir vor einigen Jahren eine Befragung gestartet, die auch gut angenommen wurde. Viele Ideen und Wünsche sind in das Gesamtprojekt eingeflossen, und ich denke, das Ergebnis kann sich sehen lassen“, erzählt Tillmanns, der von der ersten Minute an mit Herzblut die Planungen vorangetrieben hat.

"Köln11"-Restaurant im Clubhaus, Kölner Golfclub

Dinieren mit Aussicht: Vom Restaurant schweift der Blick ins weite Grün
Foto: Ben Horn

Entstanden ist ein dreigeschossiges, in hellen und erdigen Tönen gehaltenes Gebäude, das sich perfekt in die sanfte Hügellandschaft der Golfanlage einfügt. „Wir sind ja ein junger Club, erst 2012 eröffnet. Entsprechend konnten wir bei den Planungen des Kurses das Clubhaus gleich mit einbeziehen und haben die beste Lage gewählt: oberhalb des Platzes mit weitem Blick über die Anlage hinaus in den Kölner Westen“, sagt Tillmanns. Besonders gut angenommen werden die großzügigen Terrassen im Gastronomiebereich, auf denen dank mannshoher Verglasung windgeschützt gespeist werden kann. Große ausfahrbare Sonnensegel sorgen für ausreichend Schatten, halten aber, wenn’s sein muss, auch Regen ab.

Showküche als Herzstück

Insgesamt finden im Gastronomiebereich innen und außen rund 400 Personen Platz. Ein echter Hingucker ist die Showküche, in der alle Gerichte auf Bestellung frisch aus regionalen und saisonalen Zutaten zubereitet werden. Die offene Kochinsel, zwischen „Fine Dining“- und „Casual Dining“-Bereich gelegen, bildet das Herzstück des „Köln11“ und bietet mit dem Live-Cooking vor den Augen der Gäste echten Eventcharakter. Für größere Gesellschaften und Feiern oder wenn im Tagesbetrieb reges Treiben herrscht, kann ein weiterer großer Küchenbereich genutzt werden. „Wir haben an alle Eventualitäten gedacht“, berichtet Tillmanns. Auch für Seminare und Tagungen stehen ausreichend Räume und Verpflegungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Konzept mit Zukunft: Im Clubhaus befindet sich eine Physiotherapie-Praxis Foto: Ben Horn

Konzept mit Zukunft: Im Clubhaus befindet sich eine Physiotherapie-Praxis
Foto: Ben Horn

Die klassischen Annehmlichkeiten eines Clubhauses finden Golfer im Untergeschoss. Neben großräumigen Umkleidekabinen mit Duschgelegenheiten hält der Kölner Golfclub mehrere hundert Trolley-Schließfächer für seine Mitglieder bereit. In einer Garage warten die Golfbuggys auf ihre Nutzung. Auch eigene Buggys können dort gegen eine Jahresgebühr untergestellt werden. „Die Plätze waren aber schnell ausgebucht“, sagt der Clubmanager. Eine Besonderheit ist die große überdachte Anlage zur Säuberung von Schuhen, Schlägern und Trolleys. „Gerade im Winter dürfte das sehr geschätzt werden“, hofft Tillmanns.

Eigenes Physio-Team & 34 Gästezimmer

Einzigartig ist auch die Kooperation mit zwei Physiotherapeuten, die im Untergeschoss des Clubhauses ihre Praxis haben. „Das Angebot ist in den ersten Wochen regelrecht überlaufen worden“, erzählt der KGC-Geschäftsführer. „Unsere Mitglieder schätzen die kurzen Wege und lassen sich gerne abseits der Golfrunde medizinisch behandeln.“ Da Golf immer häufiger als Reha-Maßnahme nach Verletzungen oder Operationen dient, verbinden viele Sportler auch hier das Physio-Angebot mit dem praktischen Training. Ein wichtiges Bindeglied ist da die Kooperation des KGC mit dem auf Orthopädie spezialisierten Kölner Dreifaltigkeits-Krankenhaus.

Für auswärtige Spieler, Besucher und Tagungsgäste hält das neue Clubhaus im Obergeschoss 34 Gästezimmer bereit. Die Ausstattung ist, wie im ganzen Haus, hochwertig, topmodern und bis ins kleinste Detail durchdacht. Erdige Farbtöne wie Braun, Ocker und Grün bestimmen das Bild, indirektes, warmes Licht verstärkt den Wohlfühlcharakter zusätzlich. „Unser Konzept war von Anfang an, dass sich das Haus von innen und außen in die Landschaft einfügt und nicht wuchtig wirkt“, berichtet Tillmanns. „Die Farben des Golfplatzes spiegeln sich im Interieur wider.“ Devotionalien aus dem Fundus des Deutschen Golf Archivs peppen die Räume auf.

Gästezimmer Clubhaus Kölner Golfclub

Hingucker: Die Wände zieren Bilder aus dem Fundus des Deutschen Golf Archivs
Foto: Ben Horn

Zu den ersten Übernachtungsgästen gehörten die Teilnehmer der BMW International Open, die vom 22. bis 26. Juni auf Gut Lärchenhof in Pulheim ausgetragen wurden. Ein Blick in die Auftragsbücher weckt ein Lächeln beim KGC-Geschäftsführer: „Die Zimmer werden sehr gut angenommen, wir sind in nächster Zeit gut ausgelastet.“ Insgesamt habe das Clubhaus die Erwartungen vieler übertroffen, sagt Tillmanns. „Wir haben Köln positiv überrascht!“

Svenja Dahlhaus

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