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Haie: Minard wehrt sich gegen Gerüchte

Konnte in dieser Saison nicht überzeugen: Haie-Angreifer Chris Minard Foto: imago/Beautiful Sports

Konnte in dieser Saison nicht überzeugen: Haie-Angreifer Chris Minard
Foto: imago/Beautiful Sports

In der kommenden Saison spielt Haie-Angreifer Chris Minard in Düsseldorf. Vor seinem Abschied widersprach der Torjäger a.D. gegen Vorwürfe aus den Reihen der KEC-Fans.

„Das, was in letzter Zeit durch die Presse gegangen ist, hat mich sehr verletzt und enttäuscht“ – mit diesen Worten verabschiedete sich Chris Minard gegenüber dem KEC-Fanmagazin haimspiel.de aus Köln. Zuletzt hatten Fans und Medien dem 33-jährigen Kanadier, der in der kommenden zwei Jahren für die Düsseldorfer EG aufs Eis gehen wird, ein Alkoholproblem bescheinigt.

„Ich finde nicht, dass ein Bier nach dem Spiel eine große Sache ist. Es ist ja nicht so, dass ich jede Nacht in der Stadt war und gefeiert hätte. Das mache ich nicht“, wehrt sich Minard gegen die Vorwürfe und sieht sich als Sündenbock der verkorksten Spielzeit missbraucht. „Wenn eine Saison so läuft, dann wollen die Leute irgendjemandem die Schuld geben. Ich glaube nicht, dass man es darauf schieben kann. Es gehören 25 Spieler zu einem Hockey-Team. Ein paar davon zu beschuldigen zu trinken und den Misserfolg am Trinken festzumachen, ist nicht richtig“, so der Haie-Profi laut haimspiel.de.

„Jetzt geht man hier raus mit dieser Erinnerung. Ich habe meine drei Jahre hier sehr genossen“, erklärt Minard, der 2012 von den Grand Rapids Griffins zum KEC stieß. „Ich wäre gerne hier geblieben, aber so ist es nicht gekommen“, betont der 33-Jährige, der bei der DEG einen Neuanfang wagt: „Ich freue mich darauf, von dieser schrecklich peinlichen Saison wieder zurückzukommen. Ich will versuchen, mein Spiel wieder auf das Niveau zu bekommen, auf dem es sein sollte“, so Minard, dem in dieser Spielzeit in 45 Spielen lediglich zwölf Tore und elf Vorlagen gelangen.

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