Köln.Sport

Großes Spektakel bei Oilers-Gastspiel

Die Kölner Haie bieten in der Lanxess Arena vor 18.400 Zuschauern gegen das Star-Ensemble des NHL-Teams Edmonton Oilers eine starke Leistung und schnuppern am Ende sogar an der Sensation.
Oilers

Der gebürtige Kölner Leon Draisaitl (am Puck), dessen Vater Coach des KEC ist, stand während des Gastspieles seiner Oilers in der Lanxess Arena im Mittelpunkt (Foto: imago/Herbert Bucco)

Ausverkaufte Arena, Top-Stimmung und Eishockey der Extraklasse – das hatten sich Fans und Veranstalter vor dem Aufeinandertreffen der Kölner Haie und der Edmonton Oilers um den Kölner Superstar Leon Draisaitl gewünscht. Und genau so kam es auch!

Von Beginn an entwickelte sich bei dem Spiel am Tag der Deutschen Einheit, das im Rahmen der NHL Global Series stattfand, eine flotte Partie zwischen dem Star-Ensemble des favorisierten NHL-Teams und dem gastgebenden KEC. Der erste Treffer gelang den Kanadiern in der 12. Minute. Leon Draisaitl legte auf Tobias Rieder ab, der gekonnt einnetzte. Für die circa 400 aus Kanada mitgereisten Fans hatte sich die Reise also früh gelohnt.

Wer jetzt an einen Kantersieg dachte, lag jedoch völlig daneben. Die Haie kämpften sich tapfer in die Partie und belohnten sich zu Beginn des zweiten Drittels durch ein Tor von Jason Akeson, der den Ausgleich erzielte (22.).

Das 1:1 hatte allerdings nicht lange Bestand. Milan Lucic brachte die Oilers, fünf Minuten nach dem Ausgleichstreffer, in Überzahl erneut in Führung (1:2, 27.). Doch auch diesmal steckte das Team von Coach Peter Draisaitl nicht auf. Einer der erfahrensten Kölner ließ die begeisterten Anhänger im letzten Drittel noch einmal an die Sensation hoffen Verteidiger Moritz Müller besorgte das 2:2 für den Underdog (45.).

Turbulente Schlussphase

Doch wiederum gelang es den Oilers, umgehend zurückzuschlagen. Bei der erneuten Führung durch TY Rattie (46.) zeigten das NHL-Team einmal mehr seine spielerische Klasse. Die Haie allerdings zeigten beim Global Game eine herausragende Mentalität und kämpften weiter unermüdlich. In der 53. Minute durften die 18.400 dann tatsächlich nochmal jubeln. Ben Hanowksi rettete die Haie mit seinem 3:3-Ausgleichstreffer in die Overtime (53.), in der sich die Domstädter dann letztlich aber doch geschlagen geben mussten.

Ryan Strome gelang nach 2:07 Minuten der Siegtreffer für seine Farben. So unterlagen starke Haie am Ende mit 3:4 nach Verlängerung (0:1, 1:1, 2:1, 0:1).Das allerdings tat der Stimmung keinen Abbruch. Zufriedene Gesichter sah man in der Lanxess Arena sowohl auf den Rängen, als auch auf dem Eis. „Köln hat einfach die besten Eishockeyfans der Welt. Das war eine Tolle Atmosphäre“, gab der Kölsche Jung Leon Draisaitl nach seiner Extra-Ehrenrunde zu Protokoll.

Lob gab es für die Mannschaft seines Vaters Peter gab es von Oilers-Kapitän Connor McDavid: „Das war ein hartes Stück Arbeit, aber das habe ich auch so erwartet. Sie haben es großartig gemacht. Für uns war es eine tolle Erfahrung, hier in Leons Heimatstadt zu spielen“, sagte McDavid gegenüber SPORT1.

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