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FC-Urteil: Berufung möglich

Quelle: imago

Nach dem Urteil des Landgerichts Köln zu dem Streitfall zwischen dem 1.FC Köln und der Mitgliederinitiative FC:Reloaded meldet sich auch Wolfgang Overath (2.v.l.) zu Wort: Für den FC seien noch einige Fragen ungeklärt.

Für den 1. FC Köln sind nach dem Urteil des Landgerichts noch Fragen offen. Präsident Wolfgang Overath schließt deshalb den weiteren Rechtsweg nicht aus. Aus Sicht des 1. FC Köln seien noch einige Fragen offen. Zum einen sei aus Vereinssicht nicht geklärt, was mit den Daten derjenigen Mitglieder passiere, die einer Herausgabe widersprochen hatten. Des Weiteren sei offen, wer die Nutzung gemäß des Datenschutzrechts garantiere.

Ebenso weisen Overath und Co. auf die noch nicht erfolgte Rechtskraft des Urteils hin: „Der 1.FC Köln braucht in der für unsere Mitglieder so sensiblen Frage des Schutzes ihrer persönlichen Daten größtmögliche Rechtssicherheit.“

Deshalb schließt FC-Präsident Overath auch den weiteren Rechtsweg nicht aus: „Sollten auch nach Vorliegen der schriftlichen Urteilsbegründung nicht alle Zweifel an einer ordnungsgemäßen Nutzung der Mitgliederdaten ausgeschlossen sein, werden wir den weiteren Rechtsweg beschreiten und in die Berufung gehen.“

Das sei der FC den Mitgliedern schuldig, die ihre persönlichen Daten beim Verein hinterlegt haben. Das Landgericht Köln hatte heute geurteilt, dass der 1.FC Köln die Mitgliederdaten aller volljährigen Mitglieder an die Faninitiative FC:Reloaded um Stefan Müller-Römer aushändigen muss.

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