Köln.Sport

FC: Heimsieg soll her

Nachdem der 1. FC Köln am Karnevalssamstag spät einen Punkt in Aue retten konnte, empfängt die Mannschaft von Trainer Peter Stöger am Freitagabend (20.30 Uhr) den FC Energie Cottbus.

 Die Lausitzer, bei denen mit Interimscoach Jörg Böhme bereits der dritte Trainer in dieser Saison an der Seitenlinie steht, haben durch den jüngsten 1:0-Heimerfolg gegen den 1. FC Kaiserslautern neue Hoffnung im Abstiegskampf geschöpft, halten allerdings noch immer die Rote Laterne des Tabellenletzten in Händen.

„Natürlich ist das Spiel des Ersten gegen den Letzten auf dem Papier eine klare Sache. Aber nach dem Sieg gegen Kaiserslautern hat Cottbus Blut geleckt. Sie spielen seit dem Trainerwechsel in einer anderen Formation und wollen die Chance nutzen, die sich ihnen bietet“, sagte der FC-Coach, der sich der Favoritenrolle seiner Elf dennoch bewusst ist: „Unser Anspruch ist, dieses Spiel zu gewinnen und den ersten Heimdreier des Jahres zu holen.“

Trotz Tabellenführung und weiterhin guter Ausgangslage im Aufstiegskampf ist Stöger, nach fünf Punkten aus vier Spielen im Jahr 2014, ein Stimmungswandel rund um den 1. FC Köln aufgefallen.

„Ich habe das Gefühl, dass es im Umfeld eine gewisse Unzufriedenheit gibt“, sagte der Österreicher. „Aber es ist auch so, dass wir im Herbst, als alles super lief, die Euphorie im Umfeld bremsen mussten. Insofern hat sich nichts verändert. Ich habe immer gesagt, dass der Aufstieg aus dieser 2. Bundeliga ein steiniger Weg werden wird.“

Wer sich am Freitagabend auf ebendiesen begeben soll, wird Stöger kurzfristig entscheiden. Änderungen zur Vorwoche sind in jedem Fall denkbar, zumal die in Aue zur Pause eingewechselten Anthony Ujah und Thomas Bröker, aber auch der junge Norweger Bard Finne neuen Schwung ins Spiel des Tabellenführers brachten.

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