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Molitor macht Schluss

Speerwerferin Katharina Molitor beendet ihre Karriere. Die Weltmeisterin von 2015 vom TSV Bayer 04 Leverkusen zog nach einer schwachen EM die Konsequenzen.
Molitor

Katharina Molitor hört nach einer langen und bewegten Karriere auf. (Foto: imago/Chai v.d. Laage)

Die Enttäuschung war Katharina Molitor sichtlich anzumerken. „ 58 Meter sind am Saisonhöhepunkt nicht zu erklären, das ist einfach schlecht“, bilanzierte die 34-jährige Speerwerferin nach ihrem EM-Aus in Berlin. Am Ende bedeutete die Weite Platz 15, zu wenig für die Ansprüche der Speerwerferin. Schon während der gesamten Saison kämpfte die Athletin von Trainer Helge Zöllkau mit technischen Problemen.

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Nach der schwachen Leistung steht nun auch fest, Molitor wird ihre Karriere beenden. Ob sie noch in ein oder zwei Wettkämpfen startet, ließ die Athletin von Bayer 04 Leverkusen offen. Danach allerdings soll Schluss sein: „Das war die letzte Saison. Ich denke, dass es vom Alter her langsam reicht. Ich merke, dass mir das Training zunehmend schwerer fällt. Ich habe es immer gerne gemacht und mache es auch jetzt noch gern. Aber es gibt immer mehr Einheiten, in denen ich dann doch merke, dass die Lust nachlässt und man sich mehr quält. Ich hatte eine gute Karriere, jetzt ist der richtige Zeitpunkt um aufzuhören“, so die gebürtige Bedburgerin.

Die Rheinländerin kann auf eine mehr als erfolgreiche Karriere zurückblicken. Molitor wurde 2015 in Peking Weltmeisterin und gewann darüber hinaus drei mal die deutschen Meisterschaften (2010, 2015, 2017). Ihre persönliche Bestleistung liegt bei 67,69 Metern.

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