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Fortuna: Ulonska-Erbe geklärt

Fortuna  Köln will sich bei der Suche nach einem Ulonska-Nachfolger Zeit lassen Foto: imago/Thilo Schmülgen (Bearbeitung: Köln.Sport)

Fortuna Köln findet Ulonska-Nachfolger
Foto: imago/Thilo Schmülgen (Bearbeitung: Köln.Sport)

Hanns-Jörg Westendorf soll bei Fortuna Köln auf den verstorbenen Klaus Ulonska folgen und das Präsidentenamt des Vereins übernehmen. Darüber hinaus erweitert der Drittligist seine Strukturen.

Knapp drei Monate ist nun der überraschende Tod von Fortuna Kölns Präsident Klaus Ulonska her – nun hat der Drittligist die Nachfolge geklärt: Hanns-Jörg Westendorf, bislang 2. Vorsitzende des Vereins, wird bei der Mitgliederversammlung im Spätherbst als neuer 1. Vorsitzender kandidieren. Seinen Platz im geschäftsführenden Vorstand, dem auch Prof. Jan Wörner angehört, soll der Bonner Rechtsanwalt Marc Hobrack einnehmen. „Nach reiflicher Überlegung sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass eine interne Lösung, die die Strukturen des Vereins kennt, die Zukunft der Fortuna am sinnvollsten absichern kann.  Zudem funktioniert die Zusammenarbeit mit dem Hauptgesellschafter der Fortuna Köln Spielbetriebsgesellschaft, Michael  W. Schwetje, sehr gut“, sagt Westendorf.

Unterstützt wird der Vorstand der Fortuna zukünftig durch einen Wirtschaftsrat, der den Verein in seiner langfristigen Entwicklung begleiten wird. Ihm stehen Kölns Alt-Oberbürgermeister Fritz Schramma und der Unternehmer Dieter Kleinjohann vor. Weitere Mitglieder sind unter anderem Sparkassen-Chef Artur Grzesiek, RheinEnergie-Boss Dr. Dieter Steinkamp sowie NRW-Finanzminister Dr. Norbert Walter-Borjans. „Wir sind sehr glücklich, bei den Herausforderungen der nächsten Jahre auf die Unterstützung eines solchen Kreises zählen zu dürfen“, erklären Schwetje und Westendorf unisono. „Dies zeigt zudem, welch stabiles Fundament Klaus Ulonska während seiner Amtszeit gelegt hat“.