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Der Countdown läuft

Nur noch zehn Tage bis zum Start der Eishockey-WM in Dänemark. Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft scheint nach zwei Testspielsiegen gegen Frankreich bereit, doch es gibt auch schlechte Nachrichten.
Rieder

Bald hat das Warten ein Ende: Mit den gebürtigen Kölnern Leon Draisaitl und Frederik Tiffels sowie den KEC-Akteuren Moritz Müller, Marcel Müller, Pascal Zerressen und Sebastian Uvira startet das DEB-Team am 4. Mai in die WM (Foto: imago/osnapix)

Es läuft gut für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft: Am Samstag schlug das Team von Bundestrainer Marco Sturm Frankreich in Berlin mit 2:1 (0:0, 0:1, 1:0, 1:0) nach Verlängerung. Bereits zwei Tage gingen die Deutschen im vorangegangenen Testspiel gegen den Nachbarn als Sieger vom Platz. Mit 7:1 fiel das Ergebnis sogar noch wesentlich deutlicher aus.

Große Hoffnungen setzt Sturm bei der WM einmal mehr auf Haie-Spieler. Mit Pascal Zerressen, Marcel Müller, Moritz Müller und Sebastian Uvira stehen vier KEC-Akteure im DEB-Kader. Auch der gebürtige Kölner Leon Draisaitl gab beim zweiten Test gegen die Franzosen sein Saisondebüt in der Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes – mit Erfolg, der NHL-Star bereitete gleich beide Treffer von Yasin Ehliz vor.

Rieder sagt ab

Nun stehen für das DEB-Team zwei weitere Testspiele vor der WM in Dänemark an. Am Mittwoch (25.4., 19:30) treffen die deutschen Kufencracks auf Gastgeber Dänemark, zwei Tage später geht es gegen Südkorea (27.4., 13:30). Mitwirken soll dann auch NHL-Verteidiger Dennis Seidenberg. „Dennis ist ein absoluter Leader. Wir sind froh, dass wir ihn dabeihaben. Er verleiht unserer Defensive ein großes Stück Stabilität“, freute sich Bundestrainer Marco Sturm über die Zusage des 36-Jährigen.

Auch Korbinian Holzer von den Anaheim Ducks wird bei der Weltmeisterschaft in Dänemark (4.–20.5.2018) mit dem Adler auf der Brust auflaufen. Schlechte Nachrichten gab es hingegen bereits vorgestern von Tobias Rieder, der wegen seiner ungeklärten Vertragssituation in den USA absagte. Bei den letzten beiden Weltmeisterschaften hatte sich Rieder verletzt, dieses Risiko wollte er nun nicht noch einmal eingehen.