Köln.Sport

Wahl zum Galopper des Jahres

Quelle: IMAGO

Lucky Speed beim Deutschen Derby in Hamburg mit Jockey Andrasch Starke.

Auch in diesem Jahr steht wieder die Wahl zum Galopper des Jahres an, anhand der Kandidaten eine kölsche Wahl. Köln.Sport stellt die Kandidaten vor – bis zum 09. März 2014 können Sie abstimmen.

Wie in jedem Jahr werden die Kandidaten von einer Reihe renommierter Journalisten ausgewählt. Ausgerichtet wird die Wahl von German Racing in Kooperation mit der German Tote GmbH & Co. KG. Die Kandidaten hören auf die Namen Lucky Speed, Neatico und Novellist. Auch in diesem Jahr lohnt sich eine Teilnahme auf alle Fälle, denn es winken rund 100 Preise – unabhängig davon, ob ihr Favorit gewinnen sollte oder nicht. Das Ergebnis der Wahl wird am 15. März bekanntgegeben, die Auslosung der Gewinner, sowie die Präsentation des Siegers findet am 06. April auf der Galopprennbahn in Köln statt.

 

Die Kandidaten: 

„Lucky Speed“ konnte im Jahr 2013 eine Preisgeldsumme von 348.000 Euro erlaufen. Damit steht der dreijährige Hengst, der vom Kölner Peter Schiergen trainiert wird, auf der Pole-Position wenn es um die Preisgeldsumme in Deutschland geht. Und dabei hatte er nur vier Starts zu verbuchen. Nur einmal konnte sich ein Konkurrent vor „Lucky Speed“ platzieren. Beim Bavarian Classic in München konnte „Lucky Speed“ derart imponieren, dass er plötzlich als Mitfavorit im deutschen Derby in Hamburg gelten sollte. Unter dem Jockey Andrasch Starke legte er eine Galavorstellung hin. Selbst der französische Hengst „Tres Blues“, der seine Leistung noch einmal deutlich aufwerten konnte, war dem Endspurt von „Lucky Speed“ nicht gewachsen. Er gewann das bedeutendste Rennen für einen Vollbluter hierzulande und auf einen Schlag flossen 300.000 Euro auf sein Preisgeldkonto.

Auch der 6-jährige Hengst „Neatico“ wird von Peter Schiergen in Köln trainiert. In seinem reifen Alter platzte in diesem Jahr auch bei ihm endlich der Knoten. „Neatico“ gilt als Aufsteiger der Saison, denn der früher als „ewig Platzierter“ verschriene Hengst konnte Siege in Serie einfahren. Anfang des Jahres noch mit drei „Ehrensiegen“ gestartet, begann seine Metamorphose im Juni 2013. Im Großen Preis der Wirtschaft (Dortmund), im Großen Preis von Lotto (Hamburg) und auch im Großen Dallmayr-Preis (München) konnte er Siege für sich verbuchen. Den engültige Beweis, welch eine hohe Klasse in ihm steckt, konnte „Neatico“ beim Westminster – Preis der Deutschen Einheit in Berlin vorbringen – er gewann mit sensationellen fünf Längen Vorsprung. Sein Highlight dürfte aber die Teilnahme an den millionenschweren International Races im Hong Kong Cup gewesen sein. Auch dort konnte er eine gute Leistung zeigen. Er wurde nur mit gut drei Längen geschlagen und landete auf einem respektablen 8. Platz. Im Jahr 2013 konnte „Neatico“ 241.500 Euro erlaufen und auch im Jahr 2014 dürfte er einer der Stars in der Grand-Prix Szene sein.

Kein anderes Pferd landete in der vergangenen Saison vor ihm. 2013 war sein Jahr. Vier Starts absolvierte der im Besitz des Kölners Dr. Christoph Berglar stehende Hengst „Novellist“, vier Siege sollten dabei herausspringen. Er avancierte auf internationalem Parkett zum absoluten Superstar. Das absolute Highlight war mit Sicherheit der Triumph in dem Renommier-Rennen „King George IV and Queen Elisabeth Stakes“ auf der englischen Paradebahn in Ascot. Dieser Sieg sollte aber nicht nur ein Sieg in diesem wichtigen Rennen des Jahres sein, er sollte auch in die Historie eingehen. „Novellist“ gewann nicht nur mit fünf Längen Vorsprung, er konnte die Bahnrekordzeit um über zwei Minuten unterbieten. Damit wurde „Novellist“ zu einem der höchstgeschätzten Pferde der Welt. Auch den Grand-Prix de Saint Cloud, den Großen Preis der badischen Unternehmer und Großen Preis von Baden konnte „Novellist“ gewinnen. Die geplante Teilnahme am bedeutendsten Rennen der Welt, dem Prix de l´Arc de Triomphe, musste der Hengst leider absagen. Er litt unter Fieber. Damit beendete „Novellist“ seine Karriere als Rennpferd im Alter von vier Jahren. Er wurde nach Japan, an die Shadai Farm verauft, bei der er als Deckhengst tätig sein wird. Allein im Jahr 2013 füllte er sein Preisgeldkonto mit 1.135.632 Euro.

Haben Sie sich eine Meinung gebildet? Dann geht es hier zu der Abstimmung.

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