Köln.Sport

Sport verbindet

Am 01. Oktober 2017 absolvierten Sportlerinnen und Sportler mit und ohne Behinderung die 42,2 Kilometer des RheinEnergie-Marathon in Köln zusammen. „R(h)ein Inklusiv“, ein Projekt der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und der Deutschen Sporthochschule Köln, stellte inklusive Staffeln.
Sport verbindet

Die Stimmung war bei allen Teilnehmern der R(h)ein Inklusiv-Staffeln hervorragend! (Foto: rosenbaum | nagy management & marketing GmbH)

Die Organisatoren von „R(h)hein Inklusiv“ können zufrieden sein: Waren es im Jahr 2016, beim erfolgreichen Projektstart, noch sieben Staffeln, die an den Start gingen, bezwangen 2017 bereits dreimal so viele Staffeln die Marathon-Distanz. Das Teilnehmerfeld setzte sich aus Studentinnen und Studenten von Prof. Dr. Abel (Lehrstuhlinhaber Paralympischer Sport an der Sporthochschule) und laufbegeisterten Menschen aus dem Rheinland und Berlin zusammen. Zusätzliche Unterstützung gab es durch paralympische Spitzensportler, wie Weltmeister und Paralympicssieger Hans-Peter Durst, sowie durch prominente Teilnehmer aus Politik und Sport.

Haie-Legende Mirko Lüdemann, der seine Premiere bei einem Marathon feierte, war begeistert: „Meine erste Teilnahme bei einem Marathon war ein sensationelles Erlebnis. Besonders weil bei den R(h)ein Inklusiv Staffeln Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam laufen. Ein schöner und wichtiger Schritt in eine inklusive Gesellschaft“, sagte der 43-jährige.

Jetzt schon fürs nächste Jahr anmelden!

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen konnten am Ende auch stolz auf ihre Zeiten sein, auch wenn es bei dem Event nicht um Höchstleistungen ging. Eine Zeit von 02:31 Stunden gelang der Staffel rund um Paralympicssieger Henry Wanyoike, die damit den 3. Platz der Gesamtwertung des Generali-Staffelmarathon belegte. Alle Läuferinnen und Läufer kamen ohne Zwischenfälle ins Ziel. Im Anschluss wurde im Hospitalitybereich gemeinsam mit Gregor Doepke von der DGUV und Prof. Dr. Abel, den Projekt-Initiatoren, der erfolgreiche Lauf gefeiert.

Weil das Ziel von „R(h)ein Inklusiv“, Inklusion durch ein sportlich-emotionales Umfeld erlebbar zu machen und mehr Menschen für dieses Thema zu sensibilisieren, aus Sicht der Projektleitung sowie der Marathon-Geschäftsführung erneut hervorragend umgesetzt wurde, kann sich Markus Frisch für das kommende Jahr sogar eine weitere Aufstockung der inklusiven Staffeln vorstellen. Unter info@rheininklusiv.de können sich bereits jetzt Sportlerinnen und Sportler mit und ohne Behinderung melden.

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