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Handball-WM: Mega-Quote zum Start

Die deutschen Handballer bescherten der ARD am Samstag zur PrimeTime eine überragende Einschaltquote. Kein Wunder also, dass man die Isländer so deutlich bezwingen konnte.
Handball-WM

Trainer Christian Prokop wird hoffentlich noch mehrmals seine Faust aus Freude ballen.
Foto: Imago/Herbert Bucco

Beim Auftakt der Hauptrunde am vergangenen Samstag in der Kölner Lanxess Arena besiegte das Team um Trainer Christian Prokop die Mannschaft von Coach Gudmundur Gudmundsson mit 24:19. Die Austragungsstätte trug dazu bei, dass man das Gefühl hatte, man sei in einem Fußball-Stadion. Aufgrund der 19.500 Zuschauer im Publikum, die mehr als enthusiastisch und fast schon frenetisch ihrer DHB-Auswahl zujubelten, glich die Atmosphäre einem Hexenkessel.

Jeder interviewte Spieler bestätigte dies im Anschluss an die Partie, Uwe Gensheimer stand sichtlich ergriffen nach „Uwe, Uwe“-Sprechchören am Mikrofon. Desweiteren glänzte das deutsche Team mit einer kämpferischen Ausnahme-Leistung, allen voran Patrick Wienczek heizte nach seinen gelungenen Aktionen regelmäßig das Stadion an.

Zuschauerzahlen beeindrucken

Die Zuschauer strömten regelrecht ins kölsche Handball-Mekka, beim ersten Match des President´s Cup fieberten 11.000 Handball-Fans mit. Dies ist nicht vergleichbar mit den 56.032 kumuliert verkauften Tickets der insgesamt vier Duelle ohne deutsche Beteiligung, dieser Durchschnitt verwundert bei der Präsenz des Handball-Tempels nur wenig. Allein an den ersten beiden Tagen haben 117.000 begeisterte Fans den Weg in die Halle gefunden.

Die deutsche Moral am Höhepunkt

Die 9,67 Millionen Zuschauer vor ihren Fernsehgeräten sahen eine motivierte, leidenschaftliche Darbietung ihres Teams, die Harmonie des Kollektivs war bis in die Wohnzimmer spürbar. Mit dieser Unterstützung im Rücken kann es nur noch besser werden, wenn es gegen die Kroaten (Montag 21. Januar 20.30) und gegen die Spanier ( Mittwoch 23. Januar 20.30) auf dem Platz zur Sache geht.

Durch einen Sieg im heutigen Spiel gegen das Team um den Kieler Domagoi Duvnjak, wäre der Halbfinaleinzug bereits unter Dach und Fach gebracht. Das Vertrauen in Christian Prokop war noch nie so hoch, wie zurzeit, doch der nächste Brocken muss zwingend aus dem Weg geräumt werden, ansonsten kommt es am Mittwoch zum entscheidenden Showdown. Die Lanxess Arena ist restlos ausgebucht, die Hoffnung auf ein weiteres Wintermärchen steigt pro Erfolgserlebnis rapide an.

 

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