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Köln.Sport

FC: Gelingt der Befreiungsschlag?

Am Samstag (18.3., 15:30) will der 1. FC Köln gegen Hertha BSC seine sechs Spiele andauernde Sieglos-Serie endlich beenden.

Die Trainingswoche lief für den FC zufriedenstellend. Mit unkonventionellen Trainingsmethoden wie z.B. Fußball-Golf, sorgte Peter Stöger für gute Stimmung (Foto: imago/Eduard Bopp)

In den letzten Wochen ließ der 1. FC Köln die Lockerheit und Leichtigkeit der erfolgreichen Hinrunde vermissen. Hinzu kam die Verletzungsmisere, die der Mannschaft von Trainer Peter Stöger ordentlich zu schaffen machte. Zuletzt holten die Kölner beim abstiegsbedrohten FC Ingolstadt einen Punkt, konnten dabei allerdings spielerisch wenig überzeugen. Um die fehlende Leichtigkeit zurückzugewinnen, absolvierte der FC in dieser Woche eine Trainingseinheit, in der neben Fußball-Golf auch weitere lockere Übungen im Fokus standen.

Grund den Kopf in den Sand zu stecken, gibt es ohnehin nicht. Trotz der zuletzt enttäuschenden Ergebnisse verweilt der FC weiterhin auf dem siebten Tabellenplatz, der zum Ende der Saison höchstwahrscheinlich zur Teilnahme an der Europa League reichen würde. Jedoch sitzt die Konkurrenz aus Freiburg und Mönchengladbach den „Geißböcken“ im Nacken. Das Spiel am Samstag gegen Berlin könnte folglich über den weiteren Verlauf der Saison entscheiden. Bei einem Sieg wäre der FC weiterhin in bester Position, die Kölner Sehnsucht nach internationalem Fußball am Ende der Saison tatsächlich stillen zu können.

Kann der Effzeh Herthas Auswärtsschwäche nutzen?

Bei einem weiteren sieglosen Spiel würden die Kölner ihren Tabellenplatz wahrscheinlich verlieren. Bislang konnte Stögers Elf in diesem Jahr noch kein Spiel gegen ein Team der Top-6 in der Tabelle gewinnen. Am Samstag spricht einiges dafür, dass sich das ändern könnte, denn: die Berliner sind ziemlich auswärtsschwach, verloren die letzten fünf Gastspiele in Folge. Dazu drohen die Leistungsträger Mitchell Weiser und Salomon Kalou auszufallen. Peter Stöger muss auf Linksverteidiger Konstantin Rausch verzichten, der wegen eines Infekts nicht dabei sein kann.

Für ihn wird Jonas Hector vermutlich wieder auf die linke Verteidigerposition rücken. Der Nationalspieler tat sich in den vergangenen Wochen zusehends schwerer, als Stabilisator und Spieleröffner im Mittelfeld zu agieren. Durch die Rückkehr von Kapitän Matthias Lehmann könnte Hector nun auf seiner Stammposition wieder zu alter Stärke finden. Für den FC beginnen ab dem Samstag nun die wichtigen Wochen, in denen sich entscheidet, wo die Reise am Ende der Saison hingeht.

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