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Córdoba: Zukunft in Köln?

Seit dieser Saison ist Jhon Córdoba in Köln so richtig angekommen. Ein Versprechen für die Zukunft möchte der Kolumbianer allerdings nun noch nicht abgeben, wie er im Interview verrät.
Cordoba

Aktuell in überragender Verfassung: Jhon Córdoba. (Foto: imago images/ Nordphoto)

Am Geißbockheim stand der Stürmer, den Jörg Schmadtke 2017 für 17 Millionen Euro aus Mainz nach Köln geholt hatte, Rede und Antwort. So äußerte er sich zum Ziel Aufstieg, seine Wahrnehmung in der Heimat Kolumbien und auch zu seiner persönlichen Zukunft. Wir sind jetzt nah dran, haben nun drei Spiele in acht Tagen. Wir wollen unser Ziel so schnell wie möglich erreichen. Wir Spieler wissen, worum es geht. Wir nehmen Spiel für Spiel“, sagte er beispielsweise über die kommenden Aufgaben in Heidenheim, denen gestern beinahe die unglaubliche Pokalsensation in München gelang, beim Nachholspiel in Duisburg und beim Knaller gegen den HSV.

Seine starken Leistungen – in den vergangenen 14 Partien erzielte der bullige Stürmer elf Tore – werden auch in Kolumbien bemerkt. „Meine Tore werden dort im Fernsehen gezeigt, man bekommt meine Leistungen mit. Das macht mich sehr stolz und motiviert mich.“

Alles perfekt für eine langjährige Ehe mit dem 1. FC Köln – oder? Überraschend verweigert Córdoba ein klares Bekenntnis. „Ich schiebe das alles derzeit von mir, denn mich interessiert nur das große Ziel: Der Aufstieg. Alles andere kommt danach. Wenn wir die Bundesliga erreicht haben, werden wir sehen, was die Zukunft bringt.“ Córdoba weiß natürlich auch, dass er aktuell mit starken Leistungen Begehrlichkeiten weckt. Als Abwanderungswunsch aus Köln sollte diese Aussage allerdings nicht verstanden werden.

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