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Zufriedene Gesichter in Bad Neuenahr

Quelle: Imago

Ging auch in Leipzig als Kapitänin voran: Celia Okoyino da Mbabi konnte die Partie mit ihrem Treffer zum 2:0 vorentscheiden.

Durch den Sieg in Leipzig konnten die Damen vom SC 07 Bad Neuenahr binnen einer Woche fünf Plätze in der Bundesliga nach oben klettern. Auch die zweite Mannschaft befindet sich im Aufwind. Nach dem 2:0-Erfolg gegen den bis dato ungeschlagenen FCR 2001 Duisburg, gleichzeitig der erste Saisonsieg der Mannschaft von Trainer Colin Bell, konnte der SC 07 Bad Neuenahr nun auch auswärts nachlegen.

491 Zuschauer sahen einen hochverdienten 2:0-Sieg für Bad Neuenahr gegen den 1. FC Lokomotive Leipzig im Bruno-Plache-Stadion. Nach einem zähen Start mit wenig Chancen auf beiden Seiten drehte das Team in zweiter Halbzeit dann auf: Bereits eine Minute nach Wiederanpfiff hämmerte Celia Okoyino da Mbabi einen 15-Meter-Schuss an die Latte.

Eine Art Weckruf, denn von nun an bestimmten die Kurstädterinnen das Geschehen. In der 65. Minute schoss dann Laura Störzel aus 25 Metern einen Freistoß auf das Tor der in diesem Fall indisponierten Leipziger Keeperin Härling, deren Fehleinschätzung die Führung für den SC 07 bedeutete. In der 78. Minute konnte dann Kapitänin und Nationalspielerin Celia Okoyino da Mbabi mit einem trockenen Linksschuss aus 15 Metern alles klar machen.

Trainer Colin Bell zeigte sich nach dem Sieg glücklich: „Nach drei Siegen in den letzten drei Pflichtspielen (zu den Erfolgen in der Liga kommt noch ein Sieg im Pokal hinzu; d. Red.) bin ich natürlich sehr zufrieden. Der Tag wird jetzt erst einmal genossen, an Dienstag beginnt die Vorbereitung auf das HSV-Spiel.“

Zudem hat die Mannschaft des Engländers nun die Chance, sich für das ärgerliche 0:1 in der Liga gegen Bayern München zu revanchieren.  Ex-Nationaltorhüterin Silke Rottenberg bescherte dem SC 07 als „Losfee“ ein Heimspiel am 3. oder 4. Dezember im Viertelfinale des DFB-Pokals der Frauen gegen die Münchnerinnen.

Auch die zweite Mannschaft aus Bad Neuenahr kann zufrieden sein. Durch das 0:0 beim Erstligaabsteiger 1. FC Saarbrücken sicherten sie sich den achten Tabellenplatz. Es war bereits das vierte Spiel ohne Gegentor in der neuen Liga, bei dem sogar noch mehr drin gewesen wäre. „Wenn mir jemand vor einem Jahr gesagt hätte, ich wäre mit einem Punkt in Saarbrücken nicht ganz zufrieden, hätte ich diesen für verrückt erklärt“, sagte Trainer Kappy Stümper nach dem Spiel.

Als nächster Gegner wird dann nach der Spielpause der Meisterschaftsfavorit TSG 1899 Hoffenheim erwartet. Wie man gegen die Kraichgauerinnen gewinnt, konnten die Damen zwei Wochen zuvor sehen, als die erste Mannschaft im Pokal 3:1 gegen den Tabellenführer der 2. Bundesliga gewann.

Die Bundesliga-Truppe des SC 07 spielt ebenfalls in 14 Tagen zu Hause gegen den Hamburger SV.