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Zoff unter den Veedels-Clubs

Foto: Köln.Sport

Das neue Grün zieht immer mehr Nachwuchs-Kicker zur Spielvereinigung

Kreisligist SpVg. Flittard hat einen neuen Kunstrasenplatz – und das stört die Konkurrenz im Bezirk. Köln.Sport erklärt, warum das so ist.

 

Schon in der November-Ausgabe von Köln.Sport hatten wir berichtet, dass kaum ein Kölner Fußball-Veedel so umkämpft ist wie Mülheim. Mit der SpVg. Flittard, dem TuS Stammheim, dem SC Mülheim-Nord und dem Dünnwalder SC streiten sich hier gleich vier Clubs um die Vormachtstellung in der Kreisliga A. In der Tabelle trennen die Vereine nach der Hinrunde nur fünf Punkte. Neben den hitzigen Lokalderbys sorgt aber ein anderes Thema für Diskussionsstoff: der neue Kunstrasenplatz der Spielvereinigung.

Während in Flittard dank des neuen künstlichen Grüns die große Aufbruchstimmung ausgebrochen ist, bangt die Konkurrenz um ihre Zukunft und blickt neidisch auf den Nachbarn. Doch kann ein Kunstrasenplatz die Machtverhältnisse zwischen den Vereinen tatsächlich derart durcheinanderwirbeln?

Alle wollen Kunstrasen

Klar ist: Gegenüber den Asche- oder Tennenplätzen bietet eine Kunstrasen-Anlage dem Verein diverse Vorteile – geringer Pflegebedarf, höhere Belastbarkeit und Bespielbarkeit gerade in den Wintermonaten. Vorteile, die den Clubs, bei denen die Pflege der Plätze meist von ehrenamt-lichen Helfern bewerkstelligt wird, natürlich entgegenkommen. So etwas wünscht sich jeder Verein.

Das weiß auch das Kölner Sportamt. „Es besteht in Sachen Kunstrasen bei uns genereller Nachholbedarf“, erklärt Sportamtsleiter Dieter Sanden. Daher rüstet die Stadt seit geraumer Zeit Fußball-Anlagen in ganz Köln mit Kunstrasen aus. Bis 2013 werden insgesamt 27 Kunstrasenfelder errichtet sein (siehe Kasten). „Dabei müssen wir natürlich darauf achten, dass die Verteilung auf die Stadtgebiete gerecht ist“, deutet Sanden an, dass nicht jeder Kölner Fußball-Verein ein neues Grün vor die Tür gelegt bekommt. Der Neidfaktor ist so natürlich groß. „Ich kann den Ärger nachvollziehen. Es aber allen Clubs recht zumachen, ist personell und finanziell unmöglich“, sagt Sanden.

Den kompletten Artikel lesen Sie in der aktuellen Köln.Sport