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Younis gewinnt Kölner Hochsprungmeeting

Konnte sich beim 8. Hochsprungmeeting an der Deutschen Sporthochschule am Ende im Stechen gegen seinen Britischen Kontrahenten durchsetzen: Mohamed Younis. Foto: Beautiful Sports

Konnte sich beim 8. Hochsprungmeeting am Ende im Stechen durchsetzen: Mohamed Younis.
Foto: imago/Beautiful Sports

Spannender konnte das Ende nicht sein: Im Stechen setzte sich Mohamed Younis beim achten Kölner Hochsprungmeeting mit Musik durch. 

Bis zur Höhe von 2,23 Meter gab es einen fehlerfreien Wettkampf. Als die verbliebenen Athleten diese nicht bewältigen konnten, musste das Stechen entscheiden. Mohamed Younis aus dem Sudan und der Brite Mike Edwards gingen in den vierten Durchgang.

Das entscheidende Duell verlieh dem am Kölner World High Jump Center trainierenden Younis nochmals Flügel. Zu beatlastigen Reggaeklängen schraubte sich der Afrikaner über 2,23 Meter, Edwards konnte anschließend nicht mehr nachziehen und belegte den zweiten Rang.

DLV-Athlet Mateusz Przybylko, der sich bereits zuvor mehr Fehlversuche einhandelte, durfte dagegen nicht ins Stechen. Für den Deutschen Vize-Meister des Vorjahres blieb es bei 2,20 Meter. „Schade, denn da wäre mehr möglich gewesen“, erklärte der 22-Jährige Sportsoldat gegenüber leichtathletik.de. „Das hätte auch für 2,26 Meter gereicht. Man sieht es, ich habe die Höhe drauf.“

Raul Spank (LG Nord Berlin) vermisste bei seinem Domstadt-Debut trotz guter Stimmung die „innere Spannung und letzte Überzeugung“. Am Wochenende schwang sich der WM-Dritte von 2009 noch über 2,11 Meter, in Köln war nun bereits nach übersprungenen 2,10 Meter Schluss.

Eine Favoritensieg gab es im parallel ausgetragenen Springen der Frauen. Die Bulgarin Mirela Demireva schaffte die 1,85 Meter im zweiten Versuch und konnte das Hochsprungmeeting der Frauen für sich entscheiden. Lokalmatadorin Alexandra Plaza kam mit übersprungenen 1,79 Meter auf den geteilten vierten Rang.