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WM-Kampf in Köln?

Eigentlich schien schon alles klar zu sein: Manuel Charr verteidigt seinen WBA-Gürtel in den USA. Doch nun gibt es Zweifel – Steigt der WM-Kampf am Ende womöglich doch in der Domstadt?
WM-Fight

Steigt Charrs WM-Fight doch in Köln? Der gebürtige Libanese (z.v.l.) würde sich über ein Heimspiel freuen (Foto: imago/Eduard Bopp)

Am 12. Mai soll Manuel Charr (31-4, 17 K.o.) seinen Titel als „regulärer“ Weltmeister der WBA in Chicago (USA) gegen Herausforderer Fres Oquendo (37-8, 24 K.o.) pflichtverteidigen. Das Team des 44-jährigen Puerto-Ricaners hatte den Fight für 600.000 US-Dollar ersteigert. Doch womöglich wird es nun doch ein „Heimspiel“ für den Kölner Schwergewichtler geben.

Denn laut Kölner „Express“ ließ Oquendos Promoter auch die letzte Frist der WBA zur Hinterlegung der Summe bis zum 8. März verstreichen. Weshalb Charrs Manager Christian Jäger den Weltverband nun um Klärung bitten will – mit dem Ziel, den WM-Kampf wie ursprünglich geplant in der Kölner Lanxess-Arena auszutragen.

„Wir stehen noch in Verhandlungen, um das beste Ergebnis für das gesamte Team zu erzielen“, sagte Jäger der Zeitung. „In den nächsten acht bis zehn Tagen sollten die Verhandlungen beendet sein.“ Unabhängig davon sei der „Diamond Boy“, der am Wochenende für seine 2017 erbrachte Leistung als „Kölns Sportler des Jahres“ geehrt wurde, aber topfit: „Ob Chicago oder Köln, der Titel bleibt in Deutschland!“