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Wirbel um Bayer 04 Leverkusen

Quelle: IMAGO

Das eingespielte Team von Sascha Lewandowski muss bald ohne ihren Erfolgstrainer auskommen.

Momentan ist eine Menge los in Leverkusen. Nachdem sich Bayer den Einzug in die Champions League mit dem dritten Platz in der Bundesliga gesichert hat, müssen in der Sommerpause wohl einige Veränderungen vorgenommen werden.

Nur zwei Spieltage muss Leverkusen noch bestreiten, aber es gibt jetzt schon einen Grund zum feiern: Der Einzug in die Champions League ist bereits geschafft. Selbst wenn Bayer das Heimpiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen den Tabellenneunten Hannover 96 und das die Woche darauf folgende Match gegen den Hamburger SV verlieren sollte, sie sind mit sieben Punkten Vorsprung nicht mehr einzuholen. Konkurrent Schalke 04 muss sich mit dem vierten Platz zufrieden geben.

Trotzdem muss Leverkusen ganz schön einstecken. Auf der Homepage vom VfB Stuttgart war vor kurzem für ein paar Stunden ein Video zu sehen, das Innenverteidiger Daniel Schwaab beim Medizincheck in Stuttgart zeigte. Der VfB entfernte das Video sofort und gab bekannt, dass es sich um ein Versehen handelte und das Video eigentlich noch gar nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sein sollte. Nun steht es aber dennoch fest, dass der Leverkusener nach Stuttgart ablösefrei wechselt.

Schwaab lehnte eine Vertragsverlängerung mit Leverkusen ab. Sein neuer Vertrag wird ihn laut Mediengerüchten mindestens bis 2016 an den VfB binden. Manuel Friedrich will den Club ebenfalls verlassen, wohin ist noch unbekannt. Ein viel größerer Verlust für Leverkusen ist der beste Torvorbereiter André Schürrle, der einen Vertrag mit dem FC Chelsea unterschrieben haben soll. Ob Leverkusen den 25 Millionen Euro Transfer bewilligt, hängt davon ab, ob der Verein einen Ersatzspieler für ihn findet. Mögliche Kandidaten sind Kevin de Bruyne, der noch von Chelsea nach Bremen ausgeliehen ist und Pierre-Emerick Aubameyang, derzeit zweitbester Torschütze der französischen Ligue 1.

Auch im Trainer-Team wird sich was ändern. Sascha Lewandowski wird von seiner Position als Chef-Trainer zurücktreten. Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser will Lewandowski aber auf jedenfall weiterhin im Trainerteam des Vereins involvieren und als Koordinator für die U17 U19 und U21 haben, mit dem Ziel die Jugend näher an den Profibereich zu führen. Ob der 44-Jährige das Angebot annehmen wird, ist noch unbekannt.