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„Wie im Traum“

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Wenn Stefan Löcher über die Eishockey-WM spricht, gerät er ins Schwärmen. Köln.Sport sprach mit dem Geschäftsführer der Lanxess-Arena über Zuschauerandrang und Stimmung während des Mega-Events.

Die Stimmung in der Lanxess-Arena war wie hier bei der Partie Russland gegen Slowakei großartig (Foto: imago/ITAR-TASS)

Herr Löcher, wie verlief das Event aus Ihrer Sicht, gab es größere Rückschläge oder lief alles nach Plan?

Es lief besser als Plan. Es lief eigentlich, ich will da nicht übertrieben, so ein bisschen wie im Traum. Das setzt sich natürlich aus vielen Faktoren zusammen. Der Ticketverkauf lief sehr gut, aber was besonders toll war, war die Stimmung vor Ort. Dass die Deutschen das Viertelfinale erreicht haben, war ebenfalls super. Und die Stimmung im Fandorf mit den Russen und Slowaken, den Letten und Amerikanern war gigantisch. Wir hatten über den gesamten Zeitraum eine unglaublich friedliche Stimmung. Die gesamte Stadt war ja auch voll mit Trikots und der Verkleidungsfaktor war unglaublich hoch. Uneingeschränkt war es toll und medial sehr auch präsent. Sport1 hatte auch extrem hohe Quoten. Aber auch die internationale Durchdringung war sehr gut. Ich denke, wir werden da 1,5 Milliarden kumulierte TV-Kontakte verzeichnet haben. Alles Menschen, die weltweit auf Köln geblickt haben. Köln hat definitiv gezeigt, dass es möglich ist, auch ein derartig großes Event umzusetzen. Ein großes Dankeschön gilt auch dem Sportamt und der Stadt Köln, die uns da sehr unterstützt haben. Ich hatte schon den Eindruck, dass das ganze Denken bei den involvierten Dezernaten sehr gemeinschaftlich und lösungsorientiert war. Das Fazit fällt also definitiv uneingeschränkt positiv aus. Auch nach dem Motto ‚Die Stadt Köln ist gemeinsam mit der Arena ein exzellenter WM-Standort‘.

Was war Ihr persönliches Highlight der Veranstaltung, oder kann man da nichts speziell herausheben?

Es waren sicherlich die letzten 30 Sekunden gegen Lettland, als wir doch noch das Tor gemacht haben und ins Viertelfinale eingezogen sind. Sportlich hätte ich mir noch andere Konstellationen gewünscht. Für uns war es schade, dass die Russen ihr Viertelfinale nicht hier spielen konnten und nach Paris mussten. Die Kanadier bringen natürlich nicht so viele Fans mit wie die Russen, die tausendfach Tickets kaufen. Für mich war es ebenfalls ein Highlight, dass wir am zweiten Samstag drei ausverkaufte Spiele mit mehr als 54.000 Besuchern hatten. Damit konnten wir einen neuen Rekord für den bestbesuchten WM-Tag aufstellen. Die drei Spiele hintereinander zu stemmen, war für uns natürlich sehr intensiv.

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