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Wendt verläßt FC Bergheim

Quelle: Köln.Sport/Mark Hammans

Jonas Wendt hat eine Vorliebe für Fußball, schnelle Autos und schöne Frauen. Nach dem Abschied vom FC Bergheim hat er nun mehr Zeit für seinen Kiosk in Nippes

Der Mittelstürmer des FC Bergheim 2000, Jonas Wendt, verläßt den Verein mit sofortiger Wirkung. Wendt war erst im Sommer vom FC Junkersdorf zum Poldi-Club gewechselt.

Es begann alles sehr vielversprechend. Der 28-Jährige Stürmer kam zu Beginn der laufenden Saison zum FC Bergheim 2000. Dort sollte er Tore schießen und den Verein von der Kreisliga in die Bezirksliga katapultieren. Denn Klub-Gönner Lukas Podolski hat Großes mit seinem ehemaligen Verein vor. Nach und nach werden Personal, Platz und Ausrüstung modernisiert.

Diesem Kehr-Aus ist jetzt auch Jonas Wendt zum Opfer gefallen – trotz zehn Hinrunden-Toren für den FC. Am vergangenen Mittwochabend gab es, laut Wendt, ein einvernehmliches Gespräch mit Trainer Konrad Czarnetzki: „Wir kamen überein, die weitere Zusammenarbeit zu beenden,“ sagt Wendt zu dem Gespräch. Der 28-Jährige zu den Gründen: „Unsere Vorstellungen und Erwartungen waren einfach zu unterschiedlich. Ich kenne den Trainer zwar schon lange, aber wenn sich jemand derart verändert, dann sind manche Schritte unausweichlich,“ läßt der Ex-Bergheimer verlauten.

Ingo Haselbach ist Sportdirektor des FC Bergheim und sagte dem Express, man habe sich von Wendt aus sportlichen Gründen getrennt. Bergheim steht derzeit auf dem zweiten Rang in der Kreisliga und ist fünf Punkte vom heiß ersehnten Aufstiegsplatz entfernt.

Wendt hatte sich seinen Wechsel zum FC Bergheim anders vorgestellt. Zumal er im Sommer sogar, laut eigener Aussage, den Verein noch bei Transfers von anderen Spielern finanziell unterstützt habe. Ein neuer Verein ist noch nicht in Sicht: „Es gibt Gespräche und interessante Angebote mit neuen Partnern. Ich muss mir aber generell überlegen, ob ich noch weiter Fussball spielen will,“ meint der enttäuschte 28-Jährige im Gespräch mit Köln.Sport.

Sollte er tatsächlich die Fußballschuhe an den Nagel hängen, ginge dem Kölner Amateur-Fußball nicht nur ein guter Kicker, sondern auch ein guter Typ verloren.