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Mit ordentlich Ballgefühl: RheinStars-Spielmacher David Downs Foto: Daniel Elke

Mit ordentlich Ballgefühl: RheinStars-Spielmacher David Downs
Foto: Daniel Elke

Der Aufstiegsmacher bleibt an Bord: US-Boy ­David Downs sieht bei den RheinStars Köln großes Potenzial. Wir haben den Aufbauspieler vor der Abreise in seine Heimat getroffen.

Die RheinStars Köln können auch in der kommenden Spielzeit auf David Downs zählen. Der 23-jährige US-Amerikaner unterschrieb vor seiner Abreise in seine Heimatstadt Seattle einen Zwei-Jahres-Vertrag. „Es wäre grob fahrlässig gewesen, hätten wir nicht mit ihm verlängert“, freut sich Headcoach Johannes Strasser über die ­Verlängerung.

Der 1,88-Meter-Mann war während der Winterpause zum Team gestoßen und entpuppte sich als zuverlässigster Punktesammler (16,2 Punkte pro Partie) sowie als bester Vorlagengeber (5,3 Assists im Schnitt) der Domstädter. „Ich freue mich sehr, dass der Verein mir diese Chance ­ermöglicht“, sagte der Regisseur gegenüber KölnSport.

Coachen und Trainieren in Seattle

Hauptausschlaggebend für seine Vertragsverlängerung sei die Perspektive. „Ich habe das Gefühl, dass wir hier etwas bewegen und erreichen können. Jeder hat hohe ­Ziele und ist bereit, alles dafür zu tun“, verriet Downs. Speziell die Zusammenarbeit mit Strasser beschreibt der Playmaker als hervorragend: „Ich kann viel von ihm lernen, weil er selbst Playmaker war!“ Ebenfalls wichtig für die Entscheidung des Aufbauspielers war das Umfeld des Clubs. „Köln gefällt mir, weil es viele Parallelen zu meiner Heimatstadt Seattle gibt. Ich fühle mich wohl und bin gerne hier“, beschreibt Downs.

Etwas, das er über seine Zeit in der Ukraine, wo er vor seinem Wechsel an den Rhein aktiv war, nicht behaupten kann: „Dort herrschte Krieg, es gab teilweise keine Straßen und kaum gut gelaunte Menschen. Das war eine merkwürdige Zeit, obwohl der Sport, das Team und die Fans wirklich toll ­waren“, erinnert sich der US-Amerikaner.

Doch das ist Vergangenheit, David Downs hat nur noch die Aufgaben mit den RheinStars vor Augen. „Wir wollen weiter nach oben und haben alle Mittel, das zu schaffen“, gibt sich der Chef selbstbewusst. Zunächst aber geht’s in die Heimat. „Ich werde tagsüber als Kinder- und Jugend-Coach arbeiten, morgens und abends trainieren“, verrät er. Pünktlich zur Saisonvorbereitung wird er dann zurück in Köln sein, um mit dem Team in die ProB zu starten.