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Was kostet guter Sport?

Quelle: imago

Ein Besuch der FC-Spiele ist sehr begehrt – dementsprechend fallen auch die Preise etwas happiger aus als bei Spielen der lokalen Amateurteams Viktoria und Fortuna.

Beim Profifußball können die Fans jede Menge Kohle lassen. Doch klasse Sport gibt’s auch schon für kleines Geld. Der große Köln.Sport-Vergleich zeigt, was wo wieviel kostet.

Was kostet eigentlich der Sport in Köln? Oder genauer gesagt: der Besuch sportlicher Events in der Region? Naturgemäß geht die Höhe der zu tätigen Investitionen ziemlich weit auseinander. Das fängt bei den beiden rheinischen Fußball-Bundesligisten, dem 1. FC Köln und Bayer 04 Leverkusen, an. Für vergleichsweise schmale 9,50 Euro können die Fans im RheinEnergieStadion dabei sein.

Diesen Schnäppchenpreis entrichten allerdings nur Stehplatzbesucher, die über eine Ermäßigungsberechtigung (Schüler, Studenten, Rentner etc.) verfügen. Vollzahler müssen für einen Stehplatz 16, für einen Sitzplatz mindestens 23 Euro entrichten. Der Obolus für einen Topsitzplatz beträgt dann schon stolze 59 Schleifen.

Wiewohl auf der anderen Rheinseite zumeist (aber auch nicht immer) der hochklassigere Fußball geboten wird, bietet Bayer seine Tickets einen Tick günstiger feil. 7,50 Euro sind für das ermäßigte Stehplatz-Billett fällig, in der Spitze geht es bis 42 – schon ein Unterschied zum Rivalen.

Die am RheinEnergieStadion fällige Parkgebühr von 3,50 Euro vergrößert zusätzlich die Diskrepanz der Kosten, da in Leverkusen am Kurtekotten für lau geparkt werden kann. (Eventuelle Topzuschläge für Spitzenspiele sind hier übrigens außen vor, die Karten gelten jeweils auch als VRS-Fahrausweise.)

Was kostet guter Sport – die Übersicht

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Und auch wer die Bier- und Würstchenbuden ansteuert, muss beim FC tiefer in die Tasche greifen – sowohl beim 0,5er-Kölsch (3,90 zu 3,70) als auch bei der obligatorischen Bratwurst (2,90 zu 2,70) liegen die Geißböcke preislich vorn.

Etwas überraschend hält sich der Werksclub dann beim Merchandising schadlos. Die Preise für Schals und Käppis (ca. 15 Euro) nehmen sich nicht viel, aber für ein Trikot mit „Sunpower“-Aufdruck ruft Bayer stolze 75 Euro auf – da wirkt das FC-Leibchen mit 69,95 Euro fast schon wie vom Grabbeltisch.

Nun ist der in der Bundesliga zelebrierte Event-Zirkus nicht jedermanns Sache. Puristen empfinden hüpfende Cheerleader, aufdringliche Werbebotschaften und alberne Halbzeit-Bespaßung als überflüssigen Schnickschnack.

Puren, ursprünglichen Fußball finden Anhänger des Althergebrachten bei den ambitionierten Amateurclubs Fortuna und Viktoria Köln. Hier riecht es noch nach Fußball.

Den kompletten Artikel lest Ihr in unserer aktuellen Köln.Sport-Ausgabe 10/2011, die für 2 Euro im Handel erhältlich ist!