fbpx

Vorwürfe gegen Bäder-Chef Schmitt

Quelle: Jennifer Schattling

Berthold Schmitt, Geschäftsführer der KölnBäder GmbH.

Gegen Berthold Schmitt werden Manipulationsvorwürfe bei der Vergabe von Schwimmzeiten erhoben. Nach einem Bericht des Kölner Stadt-Anzeiger hat die Staatsanwaltschaft nun ein Ermittlungsverfahren gegen den Geschäftsführer der KölnBäder GmbH eingeleitet.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Berthold Schmitt, den Geschäftsführer der KölnBäder GmbH. Dies berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger auf seiner Internetseite. Hintergrund soll eine Anzeige gegen Schmitt und weitere Sportfunktionäre sein. Der Vorwurf: Bei der Vergabe von Schwimmzeiten an die Sportvereine sei manipuliert worden.

Demnach sollen falsche Angaben bei den Mitgliederzahlen zugrunde gelegt worden sein, als es um Schwimmzeiten für die Vereine ging. Diese dienen als Bemessungsgrundlage bei der Verteilung von Wasserflächen in den städtischen Schwimmbädern.

Auf Köln.Sport-Nachfrage wies Berthold Schmitt die Vorwürfe zurück. „Wir werden zunächst Akteneinsicht anfordern“, erklärte er. Ein Anwalt des Bäder-Chefs wies die Vorwürfe als „absoluten Unsinn“ zurück. „Sobald wir den Namen des Anzeigenerstatters kennen, werden wir Strafanzeige wegen falscher Verdächtigung stellen“, heißt es.

Schon im September hatte der WDR in einem Bericht gemutmaßt, bei der Vergabe von Schwimmzeiten für Sportvereine sei es „nicht mit rechten Dingen zugegangen“. So soll der Chef der KölnerBäder geduldet haben, dass manche Vereine mehr Mitglieder meldeten, als sie tatsächlich hatten, um zusätzliche Schwimmzeiten zu bekommen.