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Viktoria: Kaderplanung in vollem Gange

Quelle: IMAGO

Bald im Trikot von Viktoria Köln? Der ehemalige Bergisch Gladbacher Lukas Püttmann (l.) absolviert derzeit ein Probetraining in Höhenberg.

Giovanni Federico darf nach kurzem Gastspiel nun bereits wieder gehen, dafür sind bei Albert Streit offenbar die letzten Kleinigkeiten geklärt. Beim gestrigen Trainingsauftakt standen außerdem drei Testspieler und einige Wiedergenesene auf dem Platz.

„Wir haben seinem Berater nahegelegt, dass er ihm einen neuen Verein suchen möge.“ Die Botschaft von Franz Wunderlich, Sportlicher Leiter beim FC Viktoria Köln, in Richtung Giovanni Federico ist deutlich. Der Aufstiegskandidat für die dritte Liga plant nicht mehr mit dem ehemaligen Torschützenkönig der zweiten, noch im Winter soll Federico von der Gehaltsliste verschwinden.

 

Ein Vorgang, der zeigt: Die Viktoria räumt ihren Kader auf und will für das Projekt Aufstieg auch personell alles in die Wagschale werfen. Denn Federicos Platz im Kader nimmt nun endgültig Albert Streit ein. Beim Trainingsaufakt gestern fehlte der ehemalige Aachener zwar noch, in diesen Tagen soll Streit allerdings zur Mannschaft stoßen.

Diesen Schritt haben Mike Wunderlich, Michael Gardawski und Christian Schlösser bereits hinter sich. Die drei kreativen Mittelfeldakteure waren in der Hinrunde, zum Teil lange, verletzt, konnten gestern allerdings an der ersten Einheit im neuen Jahr teilnehmen. Besonders Gardawski, der noch keine Partie für Viktoria bestreiten konnte, gilt praktisch als Neuzugang und Hoffnungsträger.

Mit dabei auf dem Kunstrasen vor dem Stadion waren gestern auch gleich drei Testspieler, die ihre Eignung für den Kader unter Beweis stellen sollen. Lukas Püttmann, zuletzt in Diensten des SV Bergisch Gladbach, Micha Schmitz (Abwehr, FC Hennef 05) und Milan Vukovic, ein Stürmer aus Tschechien, werden mindestens bis Sonntag am Training teilnehmen.