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Viktoria: „Wir müssen gewinnen“

Wollen gegen Rott den ersten Schritt aus der Krise machen: Andre Dej und Viktoria Köln Foto: imago/Dünhölter SportPresseFoto

Wollen gegen Rott den ersten Schritt aus der Krise machen: Andre Dej und Viktoria Köln
Foto: imago/Dünhölter SportPresseFoto

In der 2. Runde des Mittelrheinpokals reist die Wollitz-Elf zum Landesligisten SV Rott. Den Pokalauftritt kann die Mannschaft nutzen, um das mentale Problem in der Liga zu lösen.

In der Regionalliga West ist die Viktoria seit mehr als sieben Wochen ohne Erfolg und ist von der Tabellenspitze mittlerweile auf Rang vier abgerutscht. Da kommt die Pokalbegegnung in der zweiten Runde gegen den SV Rott (14:00 Uhr, M 3-Connect Sportpark) gerade richtig. Eine Partie, bei der sich die Höhenberger ihre Sicherheit und Stabilität zurückholen wollen.

„Wir müssen gewinnen, denn nur dann kehren Selbstverständlichkeit und Vertrauen zurück“, nimmt Claus-Dieter Wollitz seine Spieler gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ in die Pflicht, der sich zusammen mit der sportlichen Leitung für eine Aussprache mit dem Team entschieden hat. „Sie sind mit sich selbst überhaupt nicht zufrieden“, sagt der 49-jährige über die Selbstkritik seiner Akteure.

Eine Überraschung könnte dem Außenseiter aus Rott gelingen, da der SV auf einem kleinen Kunstrasenplatz spielt. Der aktuelle Tabellensiebte der Landesliga-Staffel 2 wurde vom Kölner Trainer dreimal persönlich beobachtet. Auch Stephan Küsters, Viktorias sportlicher Leiter,  fordert von der Mannschaft: „Sie muss das, was sie im Training zeigt, unbedingt in den Wettkampf transportieren. Es gibt keine Alibis mehr, es ist alles gesagt worden.“

Trainer Wollitz genießt trotz der aktuellen kritischen Phase vorerst die Rückendeckung des Vereins. Dennoch müssen sich die Ergebnisse in Zukunft verbessern, denn auf längere Zeit wird die Situation aus Sicht der Verantwortlichen nicht mehr tragbar sein. „Wir denken nur noch von Spiel zu Spiel und nicht darüber hinaus“, betont Küsters.